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Das sachgemässe Beruhigen von Bienen erleichtert die Arbeit am Bienenvolk und reduziert Stress für Mensch und Tier. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 4.10 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und verweist auf die vollständigen PDFs.


Die Robinie oder Scheinakazie, mit ihrem wissenschaftlichen Namen Robinia pseudoacacia, ist eine gebietsfremde Pflanze, die im 17. Jahrhundert aus Nordamerika eingeführt wurde. Dieser Baum, der bis zu 25 Meter hoch werden und ein Alter von bis zu 300 Jahren erreichen kann, hat sich in der ganzen Schweiz leicht verbreitet, da er sich an alle Bodentypen anpasst und gegenüber Umweltverschmutzung widerstandsfähig ist. Er wird daher mitunter als invasiv betrachtet; oberhalb von 800 m ü. M. kommt er jedoch nicht vor.

Die Frage stellt sich jedes Jahr erneut: Soll man die Völker am Ende des Winters füttern oder nicht? Die Antwort muss differenziert ausfallen. Die Futterreserven haben einen direkten Einfluss auf die Eiablage der Königin. Es ist bekannt, dass reichliche Reserven und regelmässige Nektareinträge die Eiablage deutlich stimulieren, und wenn Pollen reichlich vorhanden ist, arbeiten die Ammenbienen an der Leistungsgrenze.

(von Janine Kievits)

Ein drohnenbrütiges Volk hat eigentlich keine Zukunft mehr. Es kann nur noch Männchen aufziehen, entweder weil seine Königin die Fähigkeit verloren hat, die von ihr gelegten Eier zu befruchten, oder weil überhaupt keine Königin mehr vorhanden ist und legende Arbeiterinnen die Rolle übernommen haben. Und doch geschieht es von Zeit zu Zeit – äusserst selten, aber es kommt vor –, dass ein Imker überrascht feststellt, dass sich in der Beute, deren Waben er gerade abschütteln wollte, eine schöne Brut im Aufbau befindet. Wie ist das möglich?

Die Suche nach einem geeigneten Standort für einen Bienenstand unterliegt mehreren Bedingungen, darunter dem Zugang zu Nektar- und Pollenressourcen. Daher ist es wichtig, die verschiedenen lokalen Pflanzenarten identifizieren zu können, um die Verfügbarkeit dieser Ressourcen einzuschätzen oder gegebenenfalls zu verbessern.

Auswirkungen des Varroa-Befalls auf die Thermoregulation von Bienenvölkern: Neue Ergebnisse zeigen, dass Varroa-Milben die Fähigkeit der Bienen verringern, ihre Körpertemperatur effektiv zu regulieren, wodurch sie gegenüber Kälte anfälliger werden.

Diese Bilder sind lizenzfrei und können kostenlos heruntergeladen werden.

Bitte den Autor nennen: S. Imboden – www.ApiSavoir.ch

Die Amerikanische Faulbrut ist eine schwere und hoch ansteckende Brutkrankheit. Von Imkerinnen und Imkern fälschlicherweise als „beschämende“ Krankheit betrachtet, halten sich viele vorgefasste Meinungen über sie hartnäckig. Anlass genug, das Thema etwas zu entstauben.

Unter den asiatischen Staudenknöterichen ist der Japanische Staudenknöterich, dessen wissenschaftliche Bezeichnungen Fallopia japonica, Polygonum japonicum oder Reynoutria japonica lauten, am häufigsten. Er gehört zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und stammt aus Ostasien (Ostchina, Japan, Korea). Im 19. Jahrhundert wurde er wegen seiner Zier- und Futtereigenschaften nach Europa eingeführt, erwies sich jedoch als invasiv und breitet sich rasch über weite Teile des Gebiets aus, insbesondere in feuchten Lebensräumen.

Die Durchführung eines Projekts mit der Biene als Sentinel stellt durch ihre epidemiologische Dimension den einzigen Ansatz dar, der geeignet ist, Licht auf die Ursachen der erheblichen Verluste zu werfen, die den Bienenbestand seit nunmehr fast zwanzig Jahren betreffen. Darüber hinaus ermöglicht ein solches Projekt, den Zustand der Umwelt zu erfassen, in der die Völker leben – einer Umwelt, die zugleich auch die unsere ist –, wobei die Biene aufgrund ihrer Sensibilität gegenüber toxischen Kontaminanten eine Funktion als Frühwarnsystem übernimmt.

Die Übersicht der empfohlenen Imkereipräparate bietet eine strukturierte Zusammenstellung von zugelassenen und empfohlenen Präparaten für die Bienengesundheit. Sie dient der Orientierung und unterstützt Imkerinnen und Imker bei der Auswahl geeigneter Produkte im Rahmen der geltenden Vorschriften. Die folgenden Hinweise basieren auf der offiziellen Übersicht des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Beim Sammeln von Nahrung zeigen Bienen bemerkenswerte kognitive Fähigkeiten. Pestizide und Schwermetalle beeinträchtigen jedoch die neuronale Kommunikation, wodurch das Sammelverhalten gestört wird und letztlich die gesamte Kolonie gefährdet ist.

Invasive Pflanzen sind gebietsfremde Pflanzenarten, die vom Menschen absichtlich oder unbeabsichtigt außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets eingeführt wurden und sich stark vermehren sowie ausbreiten – zum Nachteil der einheimischen Arten. Sie stammen meist aus anderen Kontinenten, stören Ökosysteme tiefgreifend und verringern die lokale biologische Vielfalt.

Seit Millionen von Jahren sichern die Bienen das Fortbestehen ihrer Art durch das Schwärmen. Das Schwärmen ist ein natürlicher Prozess, dessen Hauptziel die Bildung neuer, gesunder und genetisch vielfältiger Kolonien ist (die Drohnen, die sich mit der jungfräulichen Königin in einem neuen Gebiet paaren, verfügen über eine andere Genetik). Der Imker wünscht sich Völker, die sich gut entwickeln und stark werden, ohne zu schwärmen. Ein Volk mit Schwarmtrieb (Schwarmfieber) baut nicht mehr und sammelt wenig Nektar. Die Sommerernte geht oft verloren. Wie kann dieses Schwarmfieber unterdrückt werden? Eine neue, von der Imkergesellschaft Sitten entwickelte Methode (www.ApiSion.ch) ist vielversprechend.

Die Farbe des Pollens variiert je nach Pflanzenart: Sie reicht von weiss bis schwarz, meist ist der Pollen jedoch gelb oder orange sowie auch hellbraun oder grünlich. Anhand der Farbe lassen sich gewisse typische Pollen erkennen (zum Beispiel ist Mohnpollen schwarz, Phaceliapollen blau), doch nur durch eine mikroskopische Analyse kann der Pollentyp eindeutig bestimmt werden.

Der FAM-Dispenser ist ein zugelassenes Gerät zur Behandlung von Bienenvölkern mit Ameisensäure und wird insbesondere zur Varroabekämpfung eingesetzt. Eine korrekte Anwendung ist entscheidend, da Ameisensäure stark ätzend ist und bei unsachgemässem Umgang Risiken für Mensch und Bienen bestehen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Diese ansteckende Krankheit der Honigbiene wird durch das SBV-Virus verursacht, die Abkürzung für die englische Bezeichnung Sacbrood Bee Virus. Sie kommt weltweit vor und betrifft in der Regel die verdeckelte Brut, wobei es zu unterschiedlich starken Mortalitäten von Präpuppen kommt, die zu einer Schwächung der Kolonie führen können.

Diese Krankheit ist durch das typische sackförmige Erscheinungsbild gekennzeichnet, das die durch dieses Virus abgetöteten Präpuppen aufweisen. Infizierte erwachsene Bienen zeigen keine Symptome (sie sind symptomlose Träger), stellen jedoch Virusreservoire dar.

Ausdauernde krautige Pflanzen mit gezähnten, rosettenförmig angeordneten Blättern. Die kräftigen Stängel tragen grosse Blütenstände, die aus zahlreichen zwittrigen Blüten bestehen, welche gelb, orange oder blau sein können. Der kugelförmige Fruchtstand besteht aus Samen, die dank ihres schirmförmigen Pappus durch den Wind verbreitet werden.
In der Schweiz gehören beispielsweise der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Wegwarte (Cichorium intybus) sowie verschiedene Arten der Pippau (Crepis sp.) und des Habichtskrauts (Hieracium sp.) zu den sogenannten «Löwenzahn-Formen» (deren Pollen nur schwer zu unterscheiden sind).

Der Sommerflieder (wissenschaftlicher Name: Buddleja davidii) ist ein Strauch, der auch als «Schmetterlingsstrauch» bezeichnet wird. Trotz seines sympathischen Namens handelt es sich um eine invasive Pflanze, deren Ausbreitung unbedingt begrenzt werden sollte.

Das Varroakonzept bildet den zentralen Rahmen für eine nachhaltige und wirksame Bekämpfung der Varroamilbe im Jahresverlauf. Es kombiniert Überwachung, biotechnische Massnahmen und gezielte Behandlungen zu einem abgestimmten Gesamtkonzept. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Varroakonzept des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Der Kauf und Verkauf von Bienenvölkern ist in der praktischen Imkerei ein wichtiger Vorgang, der tierwohlgerecht, rechtlich korrekt und gut dokumentiert erfolgen soll. Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.11 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und verweist auf die Originalquelle zur Vertiefung.