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Formen des Löwenzahns (Tribus Cichorieae)

Ausdauernde krautige Pflanzen mit gezähnten, rosettenförmig angeordneten Blättern. Die kräftigen Stängel tragen grosse Blütenstände, die aus zahlreichen zwittrigen Blüten bestehen, welche gelb, orange oder blau sein können. Der kugelförmige Fruchtstand besteht aus Samen, die dank ihres schirmförmigen Pappus durch den Wind verbreitet werden.
In der Schweiz gehören beispielsweise der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Wegwarte (Cichorium intybus) sowie verschiedene Arten der Pippau (Crepis sp.) und des Habichtskrauts (Hieracium sp.) zu den sogenannten «Löwenzahn-Formen» (deren Pollen nur schwer zu unterscheiden sind).

Bedeutung für die Bienen: Der Gewöhnliche Löwenzahn produziert grosse Mengen an Nektar und Pollen und ist in tieferen Lagen sowie in subalpinen Gebieten im Frühjahr von grosser Bedeutung für die Entwicklung der Völker. Die anderen «Löwenzahn-Formen» sind ebenfalls wichtige Nektar- und Pollenquellen, insbesondere dank ihrer langen und gestaffelten Blütezeiten.

Verbreitung: T. officinale: sehr verbreitet in der ganzen Schweiz auf nährstoffreichen Wiesen, Äckern, Wegrändern und Böden (z. B. in Gärten). Zu häufiges Mähen und Düngen fördern seine Ausbreitung. Wegwarte: an Wegrändern, auf Schuttplätzen, vor allem im Westen und Norden der Schweiz. Mausohren-Habichtskraut (H. pilosella): Trockenwiesen, magere Weiden, sehr verbreitet in der ganzen Schweiz. Zweijährige Pippau (C. biennis): Wiesen und Weiden, vor allem im Norden und Westen.

Blütezeit:
Löwenzahn: April bis Mai;
Wegwarte: Juli bis September;
Mausohren-Habichtskraut: Mai bis Oktober;
Zweijährige Pippau: Mai bis Juli.

 

Pollen Löwenzahn: ❶❷❸❹

Nektar Löwenzahn: ❶❷❸ ∅

 

Legende: Das imkerliche Interesse wird mit der Skala angegeben: 1 (gering), 2 (mittel), 3 (gut) und 4 (sehr gut)
(Maurizio & Schaper, 1994; Pritsch, 2007).

Autor
Agroscope; www.agroscope.ch
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