Die Auswaschmethode (auch “Waschturm”/“Waschverfahren” genannt) dient dazu, Bienen mit einer Flüssigkeit zu benetzen, um Varroa-Milben aus den Brutkammern und von den Bienenkörpern zu lösen und zu ermitteln. Sie wird zur Diagnose eingesetzt und ersetzt nicht die Behandlung. Die folgende Zusammenfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Ein Brutstopp ist eine gezielte Unterbrechung der Brutproduktion bei Honigbienen, die als Massnahme im Varroamanagement dient (z. B. zur Varroa-Reduktion oder zur Vorbereitung von Behandlungen). Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Das Bannwabenverfahren ist eine biotechnische Methode zur Varroabekämpfung, bei der die Eiablage der Königin gezielt auf bestimmte Brutwaben gelenkt wird. Dadurch kann die Brut und damit ein grosser Teil der Varroamilben kontrolliert entfernt werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Hyperthermie ist eine biotechnische Methode zur Reduktion des Varroabefalls, bei der Brut gezielt erhitzt wird, um Milben abzutöten. Sie nutzt die unterschiedliche Temperaturempfindlichkeit von Bienenbrut und Varroamilben. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die komplette Brutentnahme ist eine biotechnische Massnahme zur Reduktion der Varroabelastung ohne direkten Einsatz von Varroaziden. Das Verfahren greift gezielt in den Brutzyklus ein und setzt stabile, leistungsfähige Völker voraus. Die folgenden Hinweise basieren ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Varroabehandlung in Zuchtbeuten stellt besondere Anforderungen, da diese Beuten meist kleine Bieneneinheiten mit spezieller Nutzung sind. Eine angepasste Vorgehensweise ist notwendig, um die Wirksamkeit der Behandlung sicherzustellen und gleichzeitig Königinnen und Brut nicht zu gefährden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.

arachnid | bee | bees | close-up | detail | macro | micro | destructor | mite | nature | parasite | varroa | drone | varroamilbe | wildlife | ill | bee | honey | mite | parasitic | hive | destructor | disease | varroamilbe | infestation | varroa | beekeep
Die befallsorientierte Varroabehandlung (Juli bis September) weicht gemäss offiziellem Merkblatt 1.6.6 vom Varroakonzept 1.1 ab und richtet sich an Imkerinnen und Imker, die nur bei Bedarf behandeln möchten. Voraussetzung ist eine monatliche, sorgfältige Erhebung des natürlichen Milbenfalls und die individuelle Beurteilung jedes Volkes. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt (BGD/SSA).
Die Notbehandlung in Magazinbeuten beschreibt ausserordentliche Massnahmen, die bei akuter Gefährdung eines Bienenvolkes angewendet werden können. Sie dient nicht der routinemässigen Betriebsführung, sondern dem kurzfristigen Eingreifen bei kritischen Situationen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Varroa-Notbehandlung im CH-Kasten ist eine Massnahme für stark belastete Völker, die innert Tagesfrist entmilbt werden sollen. Das offizielle Merkblatt 1.7.2 des BGD / SSA beschreibt dazu ein Vorgehen, das der Technik des Königinnen-Kunstschwarms entspricht: Das Volk wird auf Neubau gesetzt. Grundlage für das Eingreifen sind der natürliche Milbenfall, die brutfreie Behandlung mit Oxalsäure und ein konsequentes Ersetzen des Wabenmaterials.
Die regelmäßige Kontrolle der Völker ermöglicht es, mögliche gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen und geplante sowie gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Es ist unerlässlich, die Völker mindestens im Frühjahr (wenn die Traubenhyazinthe blüht), im Sommer (zwischen der Sommerhonigernte und der ersten Sommerbehandlung) sowie im Oktober (vor der Überwinterung) zu überprüfen und zu beurteilen.
Krankheiten und Schädlinge stellen eine zentrale Herausforderung für die Bienengesundheit dar und erfordern eine frühzeitige Erkennung sowie ein korrektes Vorgehen. Die Übersicht bietet eine strukturierte Zusammenfassung der wichtigsten Krankheitsbilder und Schädlinge der Honigbiene. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Amerikanische Faulbrut ist eine hochkontagiöse, meldepflichtige bakterielle Brutkrankheit der Honigbienenlarven. Sie ist eine der schwerwiegendsten Brutseuchen im Bienenstand, da die Erreger-Spore extrem widerstandsfähig sind und sich über Waben, Honig oder Werkzeuge verbreiten können. Diese Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.1 (BGD/SSA) und beschreibt Ursache, Symptome, Übertragung und erste Massnahmen.
Die Sauerbrut (Europäische Faulbrut) ist eine bakterielle Brutkrankheit, bei der Larven meist noch vor der Zellverdeckelung absterben. Das offizielle Merkblatt 2.2 des BGD / SSA beschreibt typische Anzeichen wie lückenhafte Brut, verfärbte Larven, Zündholzprobe und charakteristischen Geruch. Es weist zudem darauf hin, dass es sich um eine meldepflichtige Tierseuche handelt und dass unverzüglich der Bieneninspektor beizuziehen ist.
Der Kleine Beutenkäfer ist ein meldepflichtiger Bienenschädling und stellt eine ernstzunehmende Gefahr für Bienenvölker und Imkereibetriebe dar. Eine frühzeitige Erkennung sowie das korrekte Vorgehen sind entscheidend, um eine Einschleppung oder Weiterverbreitung zu verhindern. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Kalkbrut ist eine Pilzkrankheit der Honigbienenbrut, die vor allem Arbeiterinnen- und Drohnenbrut befällt. Sie tritt häufig bei schwachen Völkern auf und wird durch Sporen des Pilzes Ascosphaera apis verursacht. Die folgende Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).
Durchfallerkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Bienenvölkern und treten besonders im Spätwinter und Frühjahr in Erscheinung. Sie weisen auf Störungen der Verdauung oder der Volksführung hin und können die Entwicklung des Volkes erheblich beeinträchtigen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Wachsmotte ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem schwache oder unsachgemäss gelagerte Bienenvölker und Waben befällt. Ein Auftreten weist meist auf strukturelle Schwächen in der Volksführung oder Lagerung hin. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Asiatische Hornisse ist ein invasiver Schädling und stellt eine ernsthafte Bedrohung für Honigbienen und andere Insekten dar. Ihr Auftreten erfordert besondere Aufmerksamkeit, da sie sich rasch ausbreiten und erhebliche Schäden verursachen kann. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Ein gittergeschütztes Flugloch ist eine gezielte Schutzmassnahme gegen die Asiatische Hornisse und dient dazu, den Jagddruck vor dem Bienenvolk zu reduzieren. Durch die bauliche Anpassung des Fluglochs können Bienen weiterhin ein- und ausfliegen, während Angriffe erschwert werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Nestsuche durch Triangulation ist eine gezielte Methode zur Lokalisierung von Nestern der Asiatischen Hornisse. Sie basiert auf systematischen Beobachtungen der Flugrichtungen einzelner Tiere und unterstützt die Behörden bei der Bekämpfung dieser invasiven Art. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Varroatose ist die bedeutendste parasitäre Erkrankung der Honigbiene und stellt ohne konsequente Bekämpfung eine existenzielle Bedrohung für Bienenvölker dar. Sie wird durch die Varroamilbe verursacht und schwächt sowohl Brut als auch erwachsene Bienen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.8 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.