Seit Millionen von Jahren sichern die Bienen das Fortbestehen ihrer Art durch das Schwärmen. Das Schwärmen ist ein natürlicher Prozess, dessen Hauptziel die Bildung neuer, gesunder und genetisch vielfältiger Kolonien ist (die Drohnen, die sich mit der jungfräulichen Königin in einem neuen Gebiet paaren, verfügen über eine andere Genetik). Der Imker wünscht sich Völker, die sich gut entwickeln und stark werden, ohne zu schwärmen. Ein Volk mit Schwarmtrieb (Schwarmfieber) baut nicht mehr und sammelt wenig Nektar. Die Sommerernte geht oft verloren. Wie kann dieses Schwarmfieber unterdrückt werden? Eine neue, von der Imkergesellschaft Sitten entwickelte Methode (www.ApiSion.ch) ist vielversprechend.
Die Farbe des Pollens variiert je nach Pflanzenart: Sie reicht von weiss bis schwarz, meist ist der Pollen jedoch gelb oder orange sowie auch hellbraun oder grünlich. Anhand der Farbe lassen sich gewisse typische Pollen erkennen (zum Beispiel ist Mohnpollen schwarz, Phaceliapollen blau), doch nur durch eine mikroskopische Analyse kann der Pollentyp eindeutig bestimmt werden.
Der FAM-Dispenser ist ein zugelassenes Gerät zur Behandlung von Bienenvölkern mit Ameisensäure und wird insbesondere zur Varroabekämpfung eingesetzt. Eine korrekte Anwendung ist entscheidend, da Ameisensäure stark ätzend ist und bei unsachgemässem Umgang Risiken für Mensch und Bienen bestehen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Diese ansteckende Krankheit der Honigbiene wird durch das SBV-Virus verursacht, die Abkürzung für die englische Bezeichnung Sacbrood Bee Virus. Sie kommt weltweit vor und betrifft in der Regel die verdeckelte Brut, wobei es zu unterschiedlich starken Mortalitäten von Präpuppen kommt, die zu einer Schwächung der Kolonie führen können.
Diese Krankheit ist durch das typische sackförmige Erscheinungsbild gekennzeichnet, das die durch dieses Virus abgetöteten Präpuppen aufweisen. Infizierte erwachsene Bienen zeigen keine Symptome (sie sind symptomlose Träger), stellen jedoch Virusreservoire dar.
Ausdauernde krautige Pflanzen mit gezähnten, rosettenförmig angeordneten Blättern. Die kräftigen Stängel tragen grosse Blütenstände, die aus zahlreichen zwittrigen Blüten bestehen, welche gelb, orange oder blau sein können. Der kugelförmige Fruchtstand besteht aus Samen, die dank ihres schirmförmigen Pappus durch den Wind verbreitet werden.
In der Schweiz gehören beispielsweise der Gewöhnliche Löwenzahn (Taraxacum officinale), die Wegwarte (Cichorium intybus) sowie verschiedene Arten der Pippau (Crepis sp.) und des Habichtskrauts (Hieracium sp.) zu den sogenannten «Löwenzahn-Formen» (deren Pollen nur schwer zu unterscheiden sind).
Der Sommerflieder (wissenschaftlicher Name: Buddleja davidii) ist ein Strauch, der auch als «Schmetterlingsstrauch» bezeichnet wird. Trotz seines sympathischen Namens handelt es sich um eine invasive Pflanze, deren Ausbreitung unbedingt begrenzt werden sollte.
Das Varroakonzept bildet den zentralen Rahmen für eine nachhaltige und wirksame Bekämpfung der Varroamilbe im Jahresverlauf. Es kombiniert Überwachung, biotechnische Massnahmen und gezielte Behandlungen zu einem abgestimmten Gesamtkonzept. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Varroakonzept des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Kauf und Verkauf von Bienenvölkern ist in der praktischen Imkerei ein wichtiger Vorgang, der tierwohlgerecht, rechtlich korrekt und gut dokumentiert erfolgen soll. Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.11 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes und verweist auf die Originalquelle zur Vertiefung.
In der Natur ziehen Bienen im Frühjahr im Zusammenhang mit dem Schwärmen Königinnen auf, um ihre Völker zu vermehren. Sie ziehen jedoch auch in anderen Situationen Königinnen nach, zum Beispiel wenn die Königin nach mehreren Jahren der Eiablage nicht mehr voll leistungsfähig ist oder wenn sie unfallbedingt verloren geht. In diesen besonderen Fällen ist die Königinnenaufzucht nicht mit einem Schwarm verbunden.
Die Sommerbehandlung gegen die Varroamilbe ist ein zentraler Bestandteil des Varroakonzepts und zielt darauf ab, den Milbendruck nach der Honigernte wirksam zu reduzieren. Das Übersichtsmerkblatt fasst die zugelassenen Methoden zusammen und zeigt deren Einsatzbereiche und Rahmenbedingungen auf. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Grundsätze, Methode und wesentliche Kontrollpunkte
Eine Beute zu öffnen ist weder ein harmloser Handgriff noch eine automatische Routine. Jede Öffnung stört das innere Gleichgewicht des Volkes: Bruttemperatur, Feuchtigkeit, räumliche Organisation und chemische Kommunikation. Feldbeobachtungen zeigen, dass ein Volk nach einer Durchsicht 24 bis 48 Stunden benötigt, um sein funktionales Gleichgewicht vollständig wiederherzustellen.
Die moderne Imkerin bzw. der moderne Imker besucht eine Beute daher nicht aus Neugier, sondern um ein klar definiertes Ziel zu verfolgen. Eine gute Durchsicht folgt einer einfachen Logik: beobachten → diagnostizieren → entscheiden → schliessen, mit dem Ziel, möglichst viele Informationen bei möglichst geringer Störung zu gewinnen.
Dieses Protokollblatt unterstützt die strukturierte Dokumentation eines Verdachts auf Bienenvergiftung und enthält klare Hinweise zur Probennahme und zum Versand. Es richtet sich an Imkerinnen und Imker sowie an zuständige Fachpersonen und dient als Grundlage für eine koordinierte Abklärung. Grundlage ist das offizielle Merkblatt 3.1.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Nestsuche durch Triangulation ist eine gezielte Methode zur Lokalisierung von Nestern der Asiatischen Hornisse. Sie basiert auf systematischen Beobachtungen der Flugrichtungen einzelner Tiere und unterstützt die Behörden bei der Bekämpfung dieser invasiven Art. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.7.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Bienenvergiftungen können zu massiven Verlusten von Bienenvölkern führen und erfordern ein rasches, koordiniertes Vorgehen. Das Merkblatt beschreibt typische Anzeichen, mögliche Ursachen sowie das korrekte Vorgehen bei einem Verdacht auf Vergiftung. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 3.1.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Am Bienenstand kommen zahlreiche Tierarten vor, die in direkter oder indirekter Wechselwirkung mit den Bienenvölkern stehen. Das Merkblatt beschreibt nützliche Begleitfauna, harmlose Mitbewohner sowie problematische Tiere und zeigt auf, wie Konflikte erkannt und sachgerecht gehandhabt werden können. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 3.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Propolis ist ein von den Bienen hergestellter Naturstoff mit zentraler Bedeutung für die Hygiene und Stabilität des Bienenvolkes. Das Merkblatt erläutert Herkunft, Funktion und imkerliche Bedeutung von Propolis im Volk. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.1.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die sachgerechte Lagerung von Waben ist ein wichtiger Bestandteil der imkerlichen Hygiene und dient der Vermeidung von Schäden durch Schädlinge, Schimmel oder Verunreinigungen. Das Merkblatt beschreibt geeignete Lagerungsmethoden sowie zentrale Vorsichtsmassnahmen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Naturbau beschreibt den Wabenbau ohne vorgegebene Mittelwände und ermöglicht den Bienen, ihre Wabenstruktur frei zu gestalten. Das Merkblatt erläutert Voraussetzungen, Chancen und Grenzen des Naturbaus aus imkerlicher Sicht. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Königinnenvermehrung nach Laurenz ist ein imkerliches Verfahren zur Aufzucht von Königinnen ohne Umlarven. Das Merkblatt beschreibt die Voraussetzungen, den Ablauf und die Grenzen dieser Methode. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.6.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Planung der Imkersaison ermöglicht es, sich optimal auf die kommenden Tätigkeiten mit unseren Bienen vorzubereiten. Dank des Betriebskonzepts von apiservice ist dies für alle Imkerinnen und Imker einfach umzusetzen. Es handelt sich um ein unverzichtbares Instrument für eine gute Führung des Bienenstands. Das Betriebskonzept kann personalisiert werden und erlaubt es, den Ablauf der imkerlichen Tätigkeiten sehr übersichtlich darzustellen und die entsprechenden Arbeiten zu planen.
Asiatische Bienen haben eine außergewöhnliche Technik entwickelt, um sich gegen Angriffe von Riesenhornissen zu verteidigen. Sie bedecken ihren Stock mit Tierexkrementen.