Die Europäische Honigbiene, auch als Avette oder Honigfliege bezeichnet (Apis mellifera), ist eine in Europa beheimatete Honigbienenart. Sie gilt als halb domestiziert. Sie ist eine der Bienenarten, die in großem Maßstab zur Honigproduktion gehalten werden.
Die Notbehandlung in Magazinbeuten beschreibt ausserordentliche Massnahmen, die bei akuter Gefährdung eines Bienenvolkes angewendet werden können. Sie dient nicht der routinemässigen Betriebsführung, sondern dem kurzfristigen Eingreifen bei kritischen Situationen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Standortwahl beeinflusst Gesundheit, Entwicklung und Leistungsfähigkeit eines Bienenvolkes massgeblich. Klima, Trachtangebot und Umgebung wirken sich direkt auf Brutentwicklung, Sammelaktivität und Krankheitsdruck aus. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.9 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Das Wandern mit Bienenvölkern ermöglicht die gezielte Nutzung unterschiedlicher Trachtangebote im Jahresverlauf, stellt jedoch erhöhte Anforderungen an Planung, Organisation und Sorgfalt. Das offizielle Merkblatt 4.9.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt die Voraussetzungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Grundsätze für das sichere und verantwortungsvolle Wandern mit Bienen.
Die gute imkerliche Praxis fasst grundlegende Prinzipien und Verhaltensweisen zusammen, die eine verantwortungsvolle, nachhaltige und bienengerechte Imkerei sicherstellen. Sie bildet den Rahmen für alle imkerlichen Tätigkeiten und dient als Orientierung für Planung, Durchführung und Kontrolle. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Königinnenvermehrung mit Mini-Plus-Einheiten ist eine etablierte Methode zur Aufzucht und Haltung junger Königinnen unter praxisnahen Bedingungen. Sie eignet sich besonders für die kontrollierte Begattung, Reservehaltung und Beurteilung von Königinnen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Gesunde Bienenvölker zu erkennen ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Betriebsführung und frühzeitige Problemerkennung. Das offizielle Merkblatt 4.7.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt typische Merkmale gesunder Völker und unterstützt die systematische Beurteilung im Jahresverlauf.
Räuberei ist ein unerwünschtes Verhalten, bei dem Bienenvölker fremde Völker ausrauben und dadurch erhebliche Schäden verursachen können. Sie tritt häufig bei Trachtmangel oder im Zusammenhang mit imkerlichen Eingriffen auf. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Wabenerneuerung ist ein zentrales Element der guten imkerlichen Praxis und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung der Bienenvölker bei. Durch den regelmässigen Austausch alter Waben werden Krankheitsrisiken reduziert und optimale Bedingungen für Brut und Vorräte geschaffen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Messung des natürlichen Milbenfalls ist eine einfache Methode zur Einschätzung des Varroabefalls ohne Behandlungseingriff. Sie dient der Orientierung über die Befallssituation und unterstützt die Entscheidung über weitere Massnahmen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Das Auffinden der Königin ist eine grundlegende imkerliche Fertigkeit und Voraussetzung für zahlreiche Eingriffe wie Zucht, Umweiselung oder Beurteilung der Volksentwicklung. Das offizielle Merkblatt 4.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt bewährte Vorgehensweisen und Beobachtungskriterien, um die Königin sicher und schonend zu finden.
Die Gemüllkontrolle ist eine einfache, aber sehr aussagekräftige Methode zur Beurteilung des Zustands eines Bienenvolkes ohne Eingriff in die Beute. Anhand der Rückstände auf der Bodeneinlage lassen sich Hinweise auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Probleme erkennen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Kunstschwarm ist eine imkerliche Methode zur Neubildung von Bienenvölkern, bei der Bienen gezielt von bestehenden Völkern entnommen und neu zusammengesetzt werden. Er dient unter anderem der Vermehrung, der Sanierung belasteter Völker und der Varroareduktion. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Bienenparalyse ist eine virale Erkrankung erwachsener Bienen und kann je nach Ausprägung zu auffälligen Verhaltensänderungen und erhöhten Verlusten führen. Das offizielle Merkblatt 2.10 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt Symptome, begünstigende Faktoren und das empfohlene Vorgehen bei Verdacht.
Hygiene im Umgang mit Bienen ist eine grundlegende Voraussetzung zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Erhaltung gesunder Bienenvölker. Sie betrifft sowohl den persönlichen Umgang der Imkerinnen und Imker mit den Völkern als auch den sachgerechten Einsatz von Material und Werkzeugen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Fluglochbeobachtung ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um den Zustand eines Bienenvolkes zu beurteilen, ohne die Beute zu öffnen. Sie erlaubt Rückschlüsse auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Störungen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Schwarm ist die natürliche Form der Vermehrung von Bienenvölkern und tritt vor allem im Frühjahr und Frühsommer auf. Er stellt sowohl eine Chance zur Vermehrung als auch eine Herausforderung für die Betriebsführung dar. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Hyperthermie ist eine biotechnische Methode zur Reduktion des Varroabefalls, bei der Brut gezielt erhitzt wird, um Milben abzutöten. Sie nutzt die unterschiedliche Temperaturempfindlichkeit von Bienenbrut und Varroamilben. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Varroatose ist die bedeutendste parasitäre Erkrankung der Honigbiene und stellt ohne konsequente Bekämpfung eine existenzielle Bedrohung für Bienenvölker dar. Sie wird durch die Varroamilbe verursacht und schwächt sowohl Brut als auch erwachsene Bienen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.8 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Krankheiten und Schädlinge stellen eine zentrale Herausforderung für die Bienengesundheit dar und erfordern eine frühzeitige Erkennung sowie ein korrektes Vorgehen. Die Übersicht bietet eine strukturierte Zusammenfassung der wichtigsten Krankheitsbilder und Schädlinge der Honigbiene. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Behandlung mit Ameisensäure-Streifen (Formicpro®) ist eine zugelassene Methode zur Bekämpfung der Varroamilbe während der brütenden Phase des Bienenvolkes. Sie ermöglicht eine kontrollierte Wirkstoffabgabe über einen definierten Zeitraum. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.