Die Zucht von Drohnen
Wenn ein Königinnenzüchter zur natürlichen Begattung seiner Königinnen die Zucht von Drohnen betreibt, sättigt er das Gebiet mit Drohnen. Allerdings wird nur ein Teil seiner Drohnen die Drohnensammelplätze aufsuchen, die aus einer repräsentativen Mischung der Kolonien bestehen, die den Bienenstand umgeben. Der Einfluss des Züchters ist nicht zu vernachlässigen, doch führt die Begattung an einem Begattungsstand stets zu einer hybriden Nachkommenschaft. Es handelt sich dabei um F1-Königinnen.
Die Kastenzugehörigkeit wird durch drei Faktoren bestimmt: durch den Typ des Eis (befruchtet oder unbefruchtet), durch die den Larven verabreichte Nahrung sowie durch den Typ der Zelle, in die das Ei gelegt wurde. Die Drohne entsteht aus einem unbefruchteten Ei, das in eine Drohnenzelle gelegt wird. Nach der Eiablage benötigt ein Männchen vierundzwanzig Tage für seine Entwicklung und durchläuft dabei vier Entwicklungsstadien.


