Die Fluglochbeobachtung ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um den Zustand eines Bienenvolkes zu beurteilen, ohne die Beute zu öffnen. Sie erlaubt Rückschlüsse auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Störungen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Schwarm ist die natürliche Form der Vermehrung von Bienenvölkern und tritt vor allem im Frühjahr und Frühsommer auf. Er stellt sowohl eine Chance zur Vermehrung als auch eine Herausforderung für die Betriebsführung dar. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Hyperthermie ist eine biotechnische Methode zur Reduktion des Varroabefalls, bei der Brut gezielt erhitzt wird, um Milben abzutöten. Sie nutzt die unterschiedliche Temperaturempfindlichkeit von Bienenbrut und Varroamilben. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Varroatose ist die bedeutendste parasitäre Erkrankung der Honigbiene und stellt ohne konsequente Bekämpfung eine existenzielle Bedrohung für Bienenvölker dar. Sie wird durch die Varroamilbe verursacht und schwächt sowohl Brut als auch erwachsene Bienen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.8 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Krankheiten und Schädlinge stellen eine zentrale Herausforderung für die Bienengesundheit dar und erfordern eine frühzeitige Erkennung sowie ein korrektes Vorgehen. Die Übersicht bietet eine strukturierte Zusammenfassung der wichtigsten Krankheitsbilder und Schädlinge der Honigbiene. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Behandlung mit Ameisensäure-Streifen (Formicpro®) ist eine zugelassene Methode zur Bekämpfung der Varroamilbe während der brütenden Phase des Bienenvolkes. Sie ermöglicht eine kontrollierte Wirkstoffabgabe über einen definierten Zeitraum. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Zusammenbruch einer Kolonie ist meist multifaktoriell bedingt. Ausgehend von vier kardinalen Faktoren (Nahrungsmangel, Toxine, Kälteeinbruch, Parasiten) gerät die Kolonie unter Stress, was zu einer verminderten Immunantwort und zur Entwicklung infektiöser Erkrankungen (Virosen und Nosemose) führt.
Das Kap-Greiskraut (Senecio inaequidens) ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), die ursprünglich aus Südafrika stammt und über den Wollhandel unbeabsichtigt eingeführt wurde. Der verzweigte Stängel erreicht eine Höhe von 40 bis 60 cm und trägt gelbe Blüten, die über einen langen Zeitraum vom Frühsommer bis in den Herbst hinein blühen und Bienen vor allem wegen ihres gelben Pollens anziehen.
Astern sind ausdauernde krautige Pflanzen aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Ihr Name leitet sich vom griechischen aster = Stern bzw. Blume ab.
Es handelt sich um Zierpflanzen, die sehr häufig in Gärten kultiviert werden und von denen es mehr als 250 Arten gibt. Die meisten stammen aus Nordamerika, einige wurden aus Asien eingeführt, während andere in Europa heimisch sind.
Pollen ist das männliche Fortpflanzungsorgan der Samenpflanzen mit Blüten. Alle diese Blüten können somit Pollen für bestäubende Insekten bereitstellen; dennoch werden bestimmte Blütenpollen aus verschiedenen Gründen von den Bienen gemieden.
Im Mai besteht eine einfache Möglichkeit, den eigenen Bestand zu vergrößern oder das Schwärmen eines zu stark entwickelten Volkes zu verhindern, in der Bildung eines Kunstschwarms.
Die wichtigsten umweltbedingten Determinanten der Kastendifferenzierung bei Bienen gehen von der Larvennahrung aus: Gelée Royale stimuliert die Differenzierung der Larven zu Königinnen, während Bienenbrot zur Entwicklung von Arbeiterinnen führt. Diese Determinanten sind jedoch bislang nicht vollständig charakterisiert.
Bestäuber nutzen präzise Hinweise, um pollen- oder nektarreiche Blüten zu identifizieren: Farbe, Duft … Forschende haben entdeckt, dass Bienen auch auf Temperaturunterschiede zwischen verschiedenen Teilen einer Blüte reagieren. Diese „thermischen Muster“ ermöglichen es ihnen, die nährstoffreichsten Blüten zu erkennen.
Unmarkierte Königinnen sind mitunter sehr schwer zu finden. Wir empfehlen, bei jeder Durchsicht eines Volkes das Markiermaterial bereitzuhalten, um nicht markierte Königinnen jederzeit kennzeichnen zu können. Dafür ist ein gutes Auge erforderlich, und nicht alle Imkerinnen und Imker verfügen notwendigerweise über das Talent, Königinnen zuverlässig zu entdecken. Wenn ein Ableger gebildet oder eine Königin zugesetzt werden soll, gerät der Imker dann häufig in Verlegenheit.
Der Löwenzahn, wissenschaftlich Taraxacum officinale genannt und umgangssprachlich auch als „Löwenzahn“ bekannt, ist eine Blütenpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es handelt sich um eine ausdauernde krautige Pflanze (mehrjährig), die in nahezu allen Lebensräumen weit verbreitet ist, insbesondere auf nährstoffreichen Böden, im Flachland ebenso wie im Gebirge bis in Höhen von etwa 2500 m. Die Blüte beginnt im April und erreicht ihren Höhepunkt im Mai; sie setzt sich jedoch in abgeschwächter Form bis in den Herbst fort, insbesondere bei trockenen und warmen Sommern.
Der Rhododendron ist eine emblematische nektar- und pollenliefernde Pflanze und zählt zu den bedeutendsten Trachtpflanzen der Bergregionen. In der Schweiz sind zwei Arten verbreitet: Rhododendron ferrugineum, der auf sauren Böden wächst, und Rhododendron hirsutum, der kalkhaltige Standorte bevorzugt.
Die Aktivität von Insekten als wechselwarme Tiere ist von der Außentemperatur abhängig. Ihre Muskeln benötigen eine Mindestwärme; wird diese nicht erreicht, stellen sie jede Aktivität ein. Um diesem im Winter potenziell tödlichen Phänomen zu entgehen, haben sie Überlebensstrategien entwickelt, meist in Form der Winterruhe (Hibernation).
Vitellogenin ist ein Protein, das bei Winterbienen in hoher Konzentration vorkommt und eine Rolle bei der Stimulation ihres Immunsystems spielen könnte. Studien zeigen eine Korrelation zwischen dem Vitellogeninspiegel und den Überlebenschancen von Bienenvölkern im Winter.
Der Hobbyimker bzw. die Hobbyimkerin ist oft gut gerüstet, um seine bzw. ihre Völker zu betreuen: beobachtend, neugierig, motiviert, enthusiastisch, manchmal idealistisch, häufig gut begleitet, unterstützt durch Einführungskurse und die Lektüre zahlreicher Artikel im Internet; er oder sie tauscht Sorgen mit Kolleginnen und Kollegen aus, schätzt Ratschläge oder auch praktische Hilfe der „Erfahrenen“ … hat aber meist keinerlei genaue Vorstellung davon, was das Hobby tatsächlich kostet oder einbringt! Beruhigt wird sich mit dem Wiegen der Ernte: super, 15 kg Honig pro Volk!!! Doch was haben diese 30 Gläser, auf die man so stolz ist, wirklich gekostet? Wie hoch ist der exakte Gewinn aus dem Verkauf des Teils der Produktion, der nicht selbst konsumiert wurde?
Der erfahrene Imker bzw. die erfahrene Imkerin stellt sich eine andere Frage: Was, wenn ich aus diesem Hobby meinen Beruf mache? Wie hoch ist die Anfangsinvestition und welchen Umsatz muss ich erzielen, um davon leben zu können?
Der professionelle Imker bzw. die professionelle Imkerin muss gegenüber der Bank Rechenschaft ablegen und stellt sich die Frage: Wie kann ich die Rentabilität meines Betriebs verbessern? Wie kann ich Abschreibungen vornehmen, um mein Material zu erneuern?
Wie lassen sich die Risiken schlechter Erntejahre oder von Krankheiten bewältigen?
Allen drei Imkertypen steht ein benutzerfreundliches, mit Fachkompetenz und Präzision entwickeltes Werkzeug zur Verfügung, das sie bei der Beantwortung sämtlicher Fragen rund um eine finanziell verantwortungsvolle Imkerei unterstützt.
Die Einhaltung der empfohlenen Behandlungsschemata gegen Varroa destructor verbessert die Überlebensrate von Honigbienenvölkern während des Winters. Zentrale Ergebnisse:
Es handelt sich um eine ansteckende Erkrankung der Honigbiene, die durch ein Virus namens CBPV verursacht wird, eine Abkürzung der englischen Bezeichnung Chronic Bee Paralysis Virus (Virus der chronischen Bienenparalyse).