Die Puderzuckermethode ist eine nicht-destruktive, diagnostische Technik zur Abschätzung des Varroa-Milbenbefalls bei Bienen. Sie gibt eine Schätzung der Milbenlast, indem Milben durch Puderzucker vom Körper der Bienen gelöst werden und gezählt werden können. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Ein Brutstopp ist eine gezielte Unterbrechung der Brutproduktion bei Honigbienen, die als Massnahme im Varroamanagement dient (z. B. zur Varroa-Reduktion oder zur Vorbereitung von Behandlungen). Die nachfolgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Durchfallerkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen bei Bienenvölkern und treten besonders im Spätwinter und Frühjahr in Erscheinung. Sie weisen auf Störungen der Verdauung oder der Volksführung hin und können die Entwicklung des Volkes erheblich beeinträchtigen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.5 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Apidea-Dispenser ist ein zugelassenes Verdunstungssystem zur Anwendung von Ameisensäure in kleinen Begattungseinheiten und Ablegern. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit dieser Einheiten ist ein exakt eingehaltenes Vorgehen besonders wichtig. Die folgenden Hinweise basieren ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt 1.2.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Wachsmotte ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem schwache oder unsachgemäss gelagerte Bienenvölker und Waben befällt. Ein Auftreten weist meist auf strukturelle Schwächen in der Volksführung oder Lagerung hin. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Mähverluste können innerhalb kurzer Zeit zu erheblichen Bienenverlusten führen, insbesondere bei blühenden Wiesen und Kulturen. Das offizielle Merkblatt 3.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt Ursachen solcher Verluste und zeigt Massnahmen auf, wie sie durch angepasste Mähtechnik und Koordination vermieden werden können.
Weisellose Völker stellen eine besondere Herausforderung in der Betriebsführung dar, da ohne Königin weder Brut noch eine stabile Volksentwicklung möglich ist. Das offizielle Merkblatt 4.7.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt typische Ursachen der Weisellosigkeit sowie geeignete Vorgehensweisen zum weiteren Umgang mit solchen Völkern.
Die Notbehandlung in Magazinbeuten beschreibt ausserordentliche Massnahmen, die bei akuter Gefährdung eines Bienenvolkes angewendet werden können. Sie dient nicht der routinemässigen Betriebsführung, sondern dem kurzfristigen Eingreifen bei kritischen Situationen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Standortwahl beeinflusst Gesundheit, Entwicklung und Leistungsfähigkeit eines Bienenvolkes massgeblich. Klima, Trachtangebot und Umgebung wirken sich direkt auf Brutentwicklung, Sammelaktivität und Krankheitsdruck aus. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.9 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Das Wandern mit Bienenvölkern ermöglicht die gezielte Nutzung unterschiedlicher Trachtangebote im Jahresverlauf, stellt jedoch erhöhte Anforderungen an Planung, Organisation und Sorgfalt. Das offizielle Merkblatt 4.9.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt die Voraussetzungen, rechtlichen Rahmenbedingungen und praktischen Grundsätze für das sichere und verantwortungsvolle Wandern mit Bienen.
Die gute imkerliche Praxis fasst grundlegende Prinzipien und Verhaltensweisen zusammen, die eine verantwortungsvolle, nachhaltige und bienengerechte Imkerei sicherstellen. Sie bildet den Rahmen für alle imkerlichen Tätigkeiten und dient als Orientierung für Planung, Durchführung und Kontrolle. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Übersichtsmerkblatt 4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Königinnenvermehrung mit Mini-Plus-Einheiten ist eine etablierte Methode zur Aufzucht und Haltung junger Königinnen unter praxisnahen Bedingungen. Sie eignet sich besonders für die kontrollierte Begattung, Reservehaltung und Beurteilung von Königinnen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.6.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Gesunde Bienenvölker zu erkennen ist eine zentrale Voraussetzung für eine erfolgreiche Betriebsführung und frühzeitige Problemerkennung. Das offizielle Merkblatt 4.7.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt typische Merkmale gesunder Völker und unterstützt die systematische Beurteilung im Jahresverlauf.
Räuberei ist ein unerwünschtes Verhalten, bei dem Bienenvölker fremde Völker ausrauben und dadurch erhebliche Schäden verursachen können. Sie tritt häufig bei Trachtmangel oder im Zusammenhang mit imkerlichen Eingriffen auf. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Wabenerneuerung ist ein zentrales Element der guten imkerlichen Praxis und trägt wesentlich zur Gesunderhaltung der Bienenvölker bei. Durch den regelmässigen Austausch alter Waben werden Krankheitsrisiken reduziert und optimale Bedingungen für Brut und Vorräte geschaffen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Messung des natürlichen Milbenfalls ist eine einfache Methode zur Einschätzung des Varroabefalls ohne Behandlungseingriff. Sie dient der Orientierung über die Befallssituation und unterstützt die Entscheidung über weitere Massnahmen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Das Auffinden der Königin ist eine grundlegende imkerliche Fertigkeit und Voraussetzung für zahlreiche Eingriffe wie Zucht, Umweiselung oder Beurteilung der Volksentwicklung. Das offizielle Merkblatt 4.5.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt bewährte Vorgehensweisen und Beobachtungskriterien, um die Königin sicher und schonend zu finden.
Die Gemüllkontrolle ist eine einfache, aber sehr aussagekräftige Methode zur Beurteilung des Zustands eines Bienenvolkes ohne Eingriff in die Beute. Anhand der Rückstände auf der Bodeneinlage lassen sich Hinweise auf Volksstärke, Brutaktivität und mögliche Probleme erkennen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.8.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Der Kunstschwarm ist eine imkerliche Methode zur Neubildung von Bienenvölkern, bei der Bienen gezielt von bestehenden Völkern entnommen und neu zusammengesetzt werden. Er dient unter anderem der Vermehrung, der Sanierung belasteter Völker und der Varroareduktion. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Die Bienenparalyse ist eine virale Erkrankung erwachsener Bienen und kann je nach Ausprägung zu auffälligen Verhaltensänderungen und erhöhten Verlusten führen. Das offizielle Merkblatt 2.10 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes beschreibt Symptome, begünstigende Faktoren und das empfohlene Vorgehen bei Verdacht.
Hygiene im Umgang mit Bienen ist eine grundlegende Voraussetzung zur Vorbeugung von Krankheiten und zur Erhaltung gesunder Bienenvölker. Sie betrifft sowohl den persönlichen Umgang der Imkerinnen und Imker mit den Völkern als auch den sachgerechten Einsatz von Material und Werkzeugen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.