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Merkblatt: 2.6 Wachsmotte

Die Wachsmotte ist ein typischer Sekundärschädling, der vor allem schwache oder unsachgemäss gelagerte Bienenvölker und Waben befällt. Ein Auftreten weist meist auf strukturelle Schwächen in der Volksführung oder Lagerung hin. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.6 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.



Offizielles Merkblatt – Kurzfassung

Merkblatt: 2.6 Wachsmotte

  • Definition: Wachsmotten sind Schmetterlinge, deren Larven Wabenwerk, Brutreste und Kokons zerstören und dadurch erhebliche Schäden verursachen können.
  • Auftreten:
    • Vorwiegend in schwachen oder weisellosen Völkern.
    • Häufig in schlecht gelüfteten oder warm gelagerten Waben.
  • Schadbild:
    • Fraßgänge und Gespinste in Waben.
    • Zerstörte Brut- und Futterwaben.
    • Unbrauchbarkeit von Wabenmaterial.
  • Vorbeugung:
    • Starke, gesunde Völker führen.
    • Waben kühl, trocken und luftig lagern.
    • Regelmässige Kontrolle eingelagerter Waben.
  • Wichtiger Hinweis:
    • Die Wachsmotte ist keine Ursache, sondern ein Hinweis auf Schwächen in Volk oder Lagerung.

► PDF des offiziellen Merkblatts (DE)

► Zur offiziellen Merkblatt-Übersicht (bienen.ch)
Hinweis: Abschnitt Bienengesundheit2.6 „Wachsmotte“.

Zusammenfassung auf Basis des Merkblatts 2.6. Letzte Prüfung: 01/2026.

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