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Darstellung:

Die Europäische Honigbiene, auch als Avette oder Honigfliege bezeichnet (Apis mellifera), ist eine in Europa beheimatete Honigbienenart. Sie gilt als halb domestiziert. Sie ist eine der Bienenarten, die in großem Maßstab zur Honigproduktion gehalten werden.

Im März erwacht der Bienenstand wieder zum Leben: Die Königin steigert schrittweise ihre Legetätigkeit, die Sammlerinnen fliegen aus, sobald es die Temperaturen zulassen, und der Futterverbrauch nimmt zu, um die Entwicklung der Brut zu unterstützen. Es handelt sich um eine Schlüsselphase, in der die Imkerin oder der Imker jedes Volk ruhig beobachten muss, da ein Ressourcenmangel oder eine nicht erkannte Krankheit den Wiederaufbau nach dem Winter gefährden kann.

Februar ist ein Schlüsselmonat für das Volk. Die Tageslänge nimmt zu, und die Königin nimmt ihre Eiablage allmählich wieder auf. Diese Wiederaufnahme bleibt fragil: Die Vorräte können kritisch werden, die Temperaturen sind instabil, und jede längere Öffnung kann die Brut auskühlen. Der Imker handelt vor allem durch Beobachtung, Antizipation und Vorbereitung, wobei er Eingriffe begrenzt.

Der Januar entspricht in der Schweiz in der Regel dem Kern der Überwinterung. Das Volk lebt verlangsamt in der Wintertraube: Es hält eine ausreichende Innentemperatur zum Schutz der Königin aufrecht, und falls Brut vorhanden ist (je nach Höhenlage/Klima unterschiedlich), wird der zentrale Bereich stärker beheizt. Der Honigverbrauch bleibt moderat, ist jedoch kontinuierlich. Typische Risiken des Monats sind die „stille“ Verhungern (unzureichende oder unzugängliche Vorräte), Feuchtigkeit und Störungen. Der Imker handelt daher vor allem durch äußere Beobachtung, gezielte Sicherung der Vorräte, Hygiene und Vorbereitung des Materials und vermeidet jegliche Eingriffe. Die Devise lautet: „Nicht stören!

Dieses offizielle Merkblatt beschreibt den Einsatz des FAM-Dispensers unter Verwendung von Formivar 70% und legt den Fokus auf Schutzmassnahmen, benötigtes Material, wichtige Punkte und ein klar strukturiertes Vorgehen. Besonders hervorgehoben wird, dass Ameisensäure (Formivar) stark ätzend ist und der Umgang grosse Vorsicht erfordert. Für Details und die vollständige Anleitung gilt das Merkblatt als verbindliche Referenz.

Die Sommerbehandlung ist ein zentraler Baustein der Varroa-Bekämpfung in der Schweiz. Der Liebig-Dispenser ist eine verbreitete Methode zur Anwendung von Ameisensäure (Formivar) und erfordert ein korrektes Vorgehen, damit Wirkung und Verträglichkeit stimmen. Die Kurzfassung unten basiert ausschliesslich auf dem offiziellen Merkblatt (BGD/SSA) und verweist auf die vollständige Anleitung.


Das Verdampfen/Sublimieren von Oxalsäure ist eine in der Schweiz empfohlene Winterbehandlung gegen Varroa, sofern die Bienenvölker brutfrei oder nur offene Brut enthalten. Die Verdampfung erfolgt mit einem speziellen Sublimator/Verdampfergerät; die richtige Anwendung ist entscheidend für Wirkung und Sicherheit. Die folgende Zusammenfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 1.3.3 (V 2511) des SSA / BGD.


Das kontrollierte Einschmelzen von Waben (z. B. aus Brutwaben oder Drohnenrahmen) dient der Entnahme von Wachs oder zur Aufbereitung von Altmaterial. Richtig gemacht, reduziert es Verunreinigungen und erleichtert die Verarbeitung von Bienenwachs. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.4.1 (BGD/SSA).


Das Erstellen von Sammelbrutablegern dient der Reproduktion von Völkern, der Auffütterung oder der Sanierung geschwächter Bestände. Dieser Abschnitt fasst die Kernpunkte des offiziellen Merkblatts 1.4.4.1 zusammen und verweist auf die vollständige Originalquelle.


Ist ein Bienenvolk von einer unheilbaren Krankheit betroffen oder stark geschwächt, muss es eliminiert werden. Dies ist eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Bekämpfung und Prävention von Epizootien bzw. Krankheiten. Bei Verdacht auf eine meldepflichtige Krankheit ist vor der Eliminierung des Volkes der Bieneninspektor zu informieren.

Die Amerikanische Faulbrut ist eine hochkontagiöse, meldepflichtige bakterielle Brutkrankheit der Honigbienenlarven. Sie ist eine der schwerwiegendsten Brutseuchen im Bienenstand, da die Erreger-Spore extrem widerstandsfähig sind und sich über Waben, Honig oder Werkzeuge verbreiten können. Diese Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.1 (BGD/SSA) und beschreibt Ursache, Symptome, Übertragung und erste Massnahmen.


Die Fütterung ist ein zentrales Element der Betriebsführung und dient dazu, Versorgungsengpässe auszugleichen sowie die Entwicklung und Überwinterungsfähigkeit der Bienenvölker sicherzustellen. Zeitpunkt, Menge und Art des Futters müssen an die Volksstärke und die Jahreszeit angepasst werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).


Die Selektion und Beurteilung von Bienenvölkern ist ein zentrales Instrument zur langfristigen Verbesserung der Bienenhaltung. Durch systematische Beobachtung und gezielte Auslese können leistungsfähige, gesunde und an die lokalen Bedingungen angepasste Völker gefördert werden. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 4.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).


Kalkbrut ist eine Pilzkrankheit der Honigbienenbrut, die vor allem Arbeiterinnen- und Drohnenbrut befällt. Sie tritt häufig bei schwachen Völkern auf und wird durch Sporen des Pilzes Ascosphaera apis verursacht. Die folgende Kurzfassung stützt sich auf das offizielle Merkblatt 2.4 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).


Die Anlage eines Fluglings (mittags gebildeter Nucleus aus Sammelbrutableger und zusätzlicher Aufzuchtregion) dient dazu, junge Völker gezielt am Tag mit Flugbienen zu versorgen und die Entwicklung zu fördern. Die nachfolgende Kurzfassung basiert ausschließlich auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.5 (BGD/SSA) und verweist auf die Originalquelle.


Die dynamische Völkerführung ist ein pragmatisches Konzept, um Bienenvölker flexibel, am aktuellen Zustand orientiert und bienengerecht zu führen. Sie kombiniert Brutentnahme, Ablegerbildung, Reinzucht, Schwarmverhinderung und Bestandesoptimierung in einem systematischen Ansatz. Die folgende Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.12 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).


Die Vermehrung aus dem Schwarmtrieb nutzt den natürlichen Fortpflanzungsdrang der Bienenvölker gezielt zur Ablegerbildung. Richtig angewendet ermöglicht diese Methode eine einfache Vermehrung und die Nutzung vorhandener Weiselzellen, erfordert jedoch eine sorgfältige Beobachtung und ein zeitlich korrektes Eingreifen. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.7 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes (BGD).


Das korrekte Einsetzen einer Königin ist ein zentraler Vorgang in der Imkerei, der dem Aufbau, der Sanierung oder der Erneuerung eines Volks dient. Die nachfolgende Zusammenfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.5.2 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Die Auswaschmethode (auch “Waschturm”/“Waschverfahren” genannt) dient dazu, Bienen mit einer Flüssigkeit zu benetzen, um Varroa-Milben aus den Brutkammern und von den Bienenkörpern zu lösen und zu ermitteln. Sie wird zur Diagnose eingesetzt und ersetzt nicht die Behandlung. Die folgende Zusammenfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.5.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Ein Königinnen- oder Kunstschwarm ist eine Methode zur Erzeugung eines neuen Volks mit definierter Königin. Er wird gezielt aufgebaut, um starke, vitale Völker zu schaffen, Ableger zu bilden oder Sanierungen vorzunehmen. Die Zusammenfassung unten basiert auf dem offiziellen Merkblatt 1.4.3 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.


Das Zusammenführen (Vereinen) von Bienenvölkern ist eine Praxis, um schwache Völker zu stärken oder Verluste zu kompensieren. Sie sollte gezielt, bienengerecht und unter Berücksichtigung von Volksstärke, Jahreszeit und Bienenvitalität erfolgen. Diese Kurzfassung basiert auf dem offiziellen Merkblatt 4.7.1 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.