Drohnen züchten: Warum die Männchen genauso wichtig sind wie die Königinnen
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Für eine erfolgreiche Königinnenzucht reicht es nicht aus, schöne Königinnenzellen zu produzieren: Die Qualität der Drohnen ist ebenso entscheidend. Dieser Artikel fasst den aktuellen Wissensstand zu ihrer Entwicklung, ihrer Geschlechtsreife, dem Einfluss der Varroamilbe und den Grenzen der Befruchtungskontrolle in offenen Bienenstöcken zusammen.
1. Das Wichtigste in Kürze
- Varroa kann die Reproduktionsqualität der Drohnen verringern, vor allem über die Spermienproduktion und – bei starkem Befall – über die Flugfähigkeit.
- Eine Drohne braucht etwa 24 Tage bis zum Schlupf und danach weitere Zeit, um eine ausreichende Geschlechtsreife zu erreichen.
- Drohnen aufzuziehen setzt starke, gut versorgte und varroaarme Völker voraus.
- Auf einem Standbienenstand lässt sich die Genetik der verfügbaren Drohnen beeinflussen, die Begattung aber nicht vollständig kontrollieren.
- Der Drohnenschnitt reduziert Varroa, doch seine Auswirkungen auf das lokale Drohnenangebot sind nur unzureichend quantifiziert.
2. Was die Studie zeigt
| Dieses Kapitel fasst die zentrale Aussage des Dokuments zusammen: Eine gute Begattung hängt nicht nur von der Königin ab, sondern auch von der Verfügbarkeit, dem Alter, der Gesundheit und der Qualität der Drohnen. |
Fragestellung. Das Dokument von William Seyfarth befasst sich mit der Drohnenaufzucht bei der Honigbiene (Apis mellifera): wie sich eine Drohne entwickelt, wann sie für die Begattung nutzbar wird, wie ein Drohnenvolk geführt wird und weshalb Varroa ihren reproduktiven Wert beeinträchtigen kann (Seyfarth, o. J.). Es handelt sich nicht um einen experimentellen wissenschaftlichen Artikel im engeren Sinn, sondern um ein technisch-pädagogisches Dokument für die Zuchtimkerei.
Methode. Der Autor liefert eine praxisorientierte Synthese in mehreren Teilen: biologischer Zyklus der Drohne, Morphologie, genetische Grundlagen, Führung eines Drohnenvolks, Aufzucht für einen Belegstand, Belegstation oder instrumentelle Besamung sowie der Einfluss von Varroa auf die Drohnen. Der letzte Teil des PDF enthält zudem ein Kapitel über Hummeln der Gattung Bombus, das jedoch vom Hauptthema getrennt ist und hier nicht als praktische Grundlage für den Bienenstand übernommen wird.
Ergebnisse. Das Dokument hält zunächst fest, dass die Drohne aus einem unbefruchteten Ei in einer Drohnenzelle hervorgeht. Ihre Entwicklung bis zum Schlupf dauert rund 24 Tage: Ei, Larve, Puppe und schliesslich Adulte. Der Autor präzisiert, dass sich diese Dauer um einige Tage verlängern kann, wenn Nahrung oder Temperaturbedingungen ungünstig sind (Seyfarth, o. J.). Nach dem Schlupf führen die Drohnen ihre ersten Flüge zwischen dem fünften und achten Tag durch und beginnen erst später, die Drohnensammelplätze aufzusuchen. Die Geschlechtsreife wird ungefähr zwölf bis fünfzehn Tage nach dem Schlupf erreicht, also rund vierzig Tage nach der Eiablage.
Aus genetischer Sicht hebt das Dokument einen oft unterschätzten Punkt hervor: Die Drohne ist haploid. Sie besitzt nur einen einzigen Chromosomensatz, den sie von ihrer Mutter erhält. In der Praxis bedeutet dies, dass ein Volk, das zur Drohnenproduktion ausgewählt wird, über seine Drohnen einen Teil der mütterlichen Genetik direkt in zukünftige Begattungen weitergibt.
Für die Führung eines Drohnenvolks betont der Autor drei Voraussetzungen: starke und gesunde Völker einsetzen, über zahlreiche Ammenbienen verfügen und weder Honig- noch Pollenmangel zulassen. Er weist auch auf die Bedeutung eines geringen Varroabefalls hin. Die Drohnenwabe wird als praktisches Werkzeug dargestellt: Sie ermöglicht es, die Drohnenbrutproduktion gezielt anzuregen und zu verfolgen, sie kann aber auch zum kritischen Punkt werden, wenn sich Varroa darin stark vermehrt.
Das Dokument unterscheidet anschliessend drei Situationen. Auf einem gewöhnlichen Belegstand kann die Imkerin oder der Imker die Präsenz von Drohnen aus ausgewählten Völkern erhöhen, doch die Begattungen bleiben offen: Die Drohnensammelplätze versammeln Drohnen aus verschiedenen Völkern. In einer abgelegenen Belegstation ist die Kontrolle stärker, sofern die Isolation tatsächlich gegeben ist und die Drohnen aus selektierten Schwesternvölkern stammen. Für die instrumentelle Besamung erinnert das Dokument daran, dass die Herkunft der Drohnen gewährleistet sein muss, da Drohnen leicht von einem Volk zum anderen verfliegen.
Interpretation. Die praktische Botschaft ist klar: Königinnenzucht sollte nie ohne Drohnenzucht gedacht werden. Eine gut aufgezogene Königin, die von zu wenigen, unreifen oder geschwächten Drohnen begattet wird, liefert ein unsichereres Ergebnis. Für den Schweizer Bienenstand oder das gemässigte Europa ist das Prinzip übertragbar: die Drohnenproduktion vorausplanen, qualitativ gute Drohnenvölker erhalten und Varroa in die Überlegungen einbeziehen. Die detaillierten Protokolle zu Fütterung, Weisellosigkeit oder Stationsführung sollten dagegen nicht mechanisch übernommen, sondern an den lokalen Kontext, das Stationsreglement und die geltenden tiergesundheitlichen Empfehlungen angepasst werden.
3. Kritischer Blick
| Dieses Kapitel unterscheidet, was das Dokument tatsächlich beiträgt, was schwach abgesichert bleibt und was es für eine imkerliche Betriebsführung in der Schweiz nicht zu schliessen erlaubt. |
Die Hauptstärke des Dokuments ist pädagogischer Art. Es rückt die Drohnen ins Zentrum der Reproduktion, während die imkerliche Praxis viel häufiger über Königinnen als über Männchen spricht. Es liefert auch einen nützlichen Anhaltspunkt: Um zur richtigen Zeit über fortpflanzungsfähige Drohnen zu verfügen, muss man mehrere Wochen im Voraus planen und nicht erst dann, wenn die Weiselzellen bereit sind.
Das Dokument ist auch deshalb hilfreich, weil es Biologie, Aufzucht und Varroa miteinander verknüpft. Diese Verbindung ist wichtig: In einem stark befallenen Volk viel Drohnenbrut zu produzieren kann der Varroa ein günstiges Reservoir bieten und gleichzeitig die Reproduktionsqualität der Drohnen mindern. Umgekehrt kann es im Rahmen einer Varroa-Reduktionsstrategie konsequent sein, jegliche Drohnenbrut systematisch zu entfernen – das wird jedoch widersprüchlich, wenn man lokal qualitativ gute Drohnen für die Begattung produzieren möchte.
Die Hauptgrenze betrifft die wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit. Das PDF liefert im Fliesstext keine vollständige Bibliografie, die jede Zahl mit einer konkreten Publikation verknüpfen würde. Das ist besonders relevant für die Tabelle zum Einfluss von Varroa auf die Spermienproduktion und die Flugleistung: Die Grössenordnungen sind plausibel und liegen nahe an publizierten Arbeiten, doch die genauen Werte müssen überprüft werden, bevor sie als Referenzzahlen übernommen werden.
Mehrere Aussagen sollten daher mit Vorsicht behandelt werden. Die zur Begattung einer Königin notwendige Anzahl Drohnen, die Grösse der Drohnensammelplätze, die Treue der Drohnen zu einem bestimmten Sammelplatz oder die entnehmbare Spermamenge variieren je nach Studie, Methode und Kontext. Sie sollten als praktische Anhaltspunkte dienen, nicht als universelle Schwellenwerte.
Auch der Kontext muss diskutiert werden. Das Dokument erwähnt Praktiken wie die Fütterung mit einer Honig-Wasser-Mischung, den Einsatz von Eiweisspasten, die Weisellosmachung von Drohnenvölkern oder die Erhaltung später Drohnen. Diese Techniken können in einer spezialisierten Aufzuchtanlage sinnvoll sein, stellen aber keine allgemeinen Empfehlungen für alle Bienenstände dar. In der Schweiz muss der Einsatz von Tierarzneimitteln gegen Varroa die zugelassenen Produkte und ihre offiziellen Anwendungsweisen respektieren. Ebenso muss die Verwendung von Honig zur Volksfütterung wegen sanitärer Risiken und Räubereigefahr mit Vorsicht beurteilt werden.
Schliesslich belegt das Dokument nicht, dass eine einzelne Imkerin oder ein einzelner Imker auf einem Standbienenstand die Genetik der Begattungen kontrollieren kann. Sie oder er kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass selektierte Drohnen an den Paarungen teilnehmen, doch die Drohnensammelplätze bleiben Orte der Vermischung. Für eine echte Kontrolle der väterlichen Linie braucht es eine organisierte Belegstation, eine glaubwürdige Isolationsanordnung oder die instrumentelle Besamung.
4. Was angrenzende Studien zeigen
| Angrenzende Studien bestätigen, dass die Qualität der Drohnen vom Alter, der Ernährung, der Saison, der Bruttemperatur und dem Parasitendruck abhängt. Sie zeigen aber auch, dass mehrere Zusammenhänge unter Feldbedingungen indirekt oder ungenügend gemessen bleiben. |
Direkte Stütze: Varroa verringert die Reproduktionsqualität der Drohnen. Die am direktesten mit dem Varroa-Kapitel verknüpfte Studie ist jene von Duay, De Jong und Engels (2002). Die Autoren verglichen Drohnen, die nicht parasitiert waren, von einer Varroa destructor-Weibchen oder von zwei Weibchen während der Puppenentwicklung parasitiert worden waren. Drohnen, die von einer beziehungsweise zwei Varroa-Weibchen parasitiert worden waren, produzierten 24 % beziehungsweise 45 % weniger Spermien als unbefallene Drohnen. Die Flugleistung war bei einer einzelnen Varroa nicht signifikant reduziert, sank aber bei den von zwei Weibchen parasitierten Drohnen stark ab. Diese Studie stützt damit klar die praktische Aussage des Dokuments: Ein stark befallenes Drohnenvolk ist keine gute Aufzuchtbasis.
Diese Schlussfolgerung muss jedoch präzise bleiben. Die Studie von Duay et al. (2002) misst die Spermienproduktion und die Flugdauer im Versuchsaufbau. Sie belegt nicht direkt, dass diese Drohnen Königinnen am Drohnensammelplatz seltener begatten oder dass Königinnen nach der Paarung mit befallenen Drohnen weniger Spermien einlagern. Die Verbindung zum tatsächlichen Begattungserfolg ist also plausibel, aber teilweise indirekt.
Physiologische Stütze: Das Alter der Drohne zählt. Das Dokument von Seyfarth gibt an, dass Drohnen rund 12 bis 15 Tage nach dem Schlupf geschlechtsreif werden. Aktuelle Studien legen eine etwas breitere Formulierung nahe. Die Übersicht von Rangel und Fisher (2019) verortet die sexuelle Reife der Drohnen in einem variablen Zeitfenster, das vom Alter, der Saison, der Ernährung und den Aufzuchtbedingungen abhängt. Metz und Tarpy (2019) zeigen, dass die Zahl lebensfähiger Spermien in den Samenbläschen beim Schlupf null beträgt und ein durchschnittliches Maximum bei rund 20 Tagen Adultenalter erreicht. Auch Rhodes et al. (2011) finden Effekte von Alter, Saison und Genetik auf die Spermaproduktion. Für die Praxis ist es daher sinnvoller, sich zu merken, dass die Drohnen vor den Begattungsflügen der Königinnen verfügbar sein müssen und dass ein Fenster von rund zwei bis drei Wochen nach dem Schlupf sicherer ist als eine zu enge Berechnung.
Morphologische Stütze: Nicht alle Drohnen sind gleichwertig. Schlüns et al. (2003) zeigen, dass die Spermienzahl von der Körpergrösse der Drohnen abhängt: Grössere Drohnen produzieren mehr Spermien als kleinere. Diese Studie befasst sich nicht direkt mit Varroa, untermauert aber eine wichtige Idee: Die Qualität einer Drohne lässt sich nicht auf ihre blosse Anwesenheit im Volk reduzieren. Grösse, physiologischer Zustand, larvale Entwicklung und Aufzuchtbedingungen können ihren reproduktiven Wert verändern.
Ökologische Stütze: Drohnensammelplätze vermischen die Herkünfte. Studien zu Drohnensammelplätzen zeigen, dass sich Königinnen in Zonen verpaaren, in denen sich Drohnen aus zahlreichen Völkern versammeln. Baudry et al. (1998) belegten in Deutschland eine hohe genetische Diversität an einem Drohnensammelplatz. Koeniger, Koeniger und Pechhacker (2005) weisen darauf hin, dass Drohnen nahegelegene Sammelplätze bevorzugen können, doch diese Plätze bleiben Orte der Vermischung. Mortensen und Ellis (2016) zeigen in einem ganz anderen Kontext mit europäischen und afrikanisierten Völkern, dass eine starke Präsenz gemanagter Völker die Zusammensetzung der Drohnen an nahegelegenen Sammelplätzen beeinflussen kann. Für den Schweizer oder den gemässigt europäischen Bienenstand ist die Botschaft vorsichtig: Man kann den Einfluss der eigenen Drohnenvölker erhöhen, kontrolliert aber die Begattungen auf einem Standbienenstand nicht vollständig.
Ergänzung zum Drohnenschnitt. Die Arbeiten von Charrière et al. (2003), Calderone (2005) und weitere Studien bestätigen, dass die Entnahme verdeckelter Drohnenbrut den Varroadruck reduzieren kann, wenn sie in eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung integriert ist. Die Literatur misst jedoch vor allem den Effekt auf Varroa, die Volksstärke oder die Honigproduktion. Wesentlich weniger gemessen wird der Effekt auf die lokale Drohnenverfügbarkeit, die Spermaqualität oder den Begattungserfolg der Königinnen. Wantuch und Tarpy (2009) haben sogar eine modifizierte Methode vorgeschlagen, die Varroa kontrollieren und gleichzeitig adulte Drohnen erhalten soll – das zeigt, dass der Zielkonflikt zwischen Varroa-Sanierung und Drohnenverfügbarkeit real ist.
Zusammenfassend. Die anderen Studien bestätigen die zentrale Aussage des Dokuments: Für gute Begattungen braucht es zahlreiche, reife, gut versorgte Drohnen, die wenig von Varroa oder anderen Stressoren beeinträchtigt werden. Sie warnen aber vor zwei Vereinfachungen: zu glauben, ein Standbienenstand erlaube die vollständige Kontrolle der Vaterschaft, oder den Drohnenschnitt anzuwenden, ohne den Kontext der Königinnenzucht zu bedenken.
5. Was bleibt für den Bienenstand?
| Am Bienenstand geht es nicht darum, um jeden Preis Drohnen zu produzieren, sondern darum, zur richtigen Zeit über reife, gesunde Drohnen aus jenen Völkern zu verfügen, die man tatsächlich verbreiten möchte. |
- Mit Reserve planen. Eine Drohne braucht rund 24 Tage bis zum Schlupf, doch ihren vollen reproduktiven Wert erreicht sie erst später. Für die Königinnenzucht ist es vorsichtiger, auf Drohnen im Alter von rund zwei bis drei Wochen zum Zeitpunkt der Begattungsflüge abzuzielen, als einen zu engen Kalender anzusetzen.
- Drohnenvölker auswählen. Nicht jedes Volk soll die Drohnen des Bienenstands produzieren. Drohnenvölker sollten stark, ruhig, gesund und gut versorgt sein, mit guter Pollenversorgung und geringem Varroabefall.
- Varroa in die Drohnenaufzucht einbeziehen. Varroa vermehrt sich bevorzugt in der Drohnenbrut und kann die Reproduktionsqualität der Drohnen mindern. Ein Drohnenvolk ist daher kein sanitärer Freiraum: Es muss Bestandteil des Varroakonzepts des Bienenstands sein.
- Drohnenschnitt an das Ziel anpassen. Der Drohnenschnitt kann gegen Varroa nützlich sein, muss aber angepasst werden, wenn gleichzeitig Königinnen aufgezogen werden. In einem Zuchtbienenstand sollte zwischen Völkern, die als Varroafalle dienen, und Völkern, die für die Produktion qualitativ guter Drohnen ausgewählt sind, unterschieden werden.
- Bei der Standbegattung bescheiden bleiben. Auf einem Standbienenstand kann der Anteil gewünschter Drohnen in der Umgebung erhöht werden, die Vaterschaft lässt sich aber nicht garantieren. Für eine echte genetische Kontrolle braucht es eine gut isolierte Belegstation, eine anerkannte gemeinschaftliche Anlage oder die instrumentelle Besamung.
Siehe auch:
- Alles über die Drohne
- Drohnenaufzucht
- Drohnenwabe
- Merkblatt: 1.4.1 Drohnenschnitt
- Eindrohnenbesamung: Stand der Praxis
Bibliografie
Baudry, E., Solignac, M., Garnery, L., Gries, M., Cornuet, J.-M., & Koeniger, N. (1998). Relatedness among honeybees (Apis mellifera) of a drone congregation. Proceedings of the Royal Society of London. Series B: Biological Sciences, 265, 2009–2014. https://doi.org/10.1098/rspb.1998.0533
Calderone, N. W. (2005). Evaluation of drone brood removal for management of Varroa destructor in colonies of Apis mellifera. Journal of Economic Entomology, 98(3), 645–650. https://doi.org/10.1603/0022-0493-98.3.645
Charrière, J.-D., Imdorf, A., Bachofen, B., & Tschan, A. (2003). The removal of capped drone brood: An effective means of reducing the infestation of varroa in honey bee colonies. Bee World, 84(3), 117–124. https://doi.org/10.1080/0005772X.2003.11099587
Duay, P., De Jong, D., & Engels, W. (2002). Decreased flight performance and sperm production in drones of the honey bee (Apis mellifera) slightly infested by Varroa destructor mites during pupal development. Genetics and Molecular Research, 1(3), 227–232.
Koeniger, N., Koeniger, G., & Pechhacker, H. (2005). The nearer the better? Drones (Apis mellifera) prefer nearer drone congregation areas. Insectes Sociaux, 52, 31–35. https://doi.org/10.1007/s00040-004-0763-z
Metz, B. N., & Tarpy, D. R. (2019). Reproductive senescence in drones of the honey bee (Apis mellifera). Insects, 10(1), 11. https://doi.org/10.3390/insects10010011
Mortensen, A. N., & Ellis, J. D. (2016). Managed European-derived honey bee, Apis mellifera sspp., colonies reduce African-matriline honey bee, A. m. scutellata, drones at regional mating congregations. PLoS ONE, 11(8), e0161331. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0161331
Rhodes, J. W., Harden, S., Spooner-Hart, R., Anderson, D. L., & Wheen, G. (2011). Effects of age, season and genetics on semen and sperm production in Apis mellifera drones. Apidologie, 42, 29–38. https://doi.org/10.1051/apido/2010026
Schlüns, H., Schlüns, E. A., van Praagh, J., & Moritz, R. F. A. (2003). Sperm numbers in drone honeybees (Apis mellifera) depend on body size. Apidologie, 34, 577–584. https://doi.org/10.1051/apido:2003051
Wantuch, H. A., & Tarpy, D. R. (2009). Removal of drone brood from Apis mellifera colonies to control Varroa destructor and retain adult drones. Journal of Economic Entomology, 102(6), 2033–2040. https://doi.org/10.1603/029.102.0603




