Winterbehandlung gegen Varroamilben: Was tun, wenn die Völker noch Brut haben?
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Dieser Beitrag behandelt eine für Bienenstände in der Schweiz und im gemäßigten Europa zunehmend aktuelle Frage: Wie wirksam ist die Winterbehandlung gegen Varroa, wenn die Völker weiterhin Brut haben? Er zeigt, warum das Fehlen verdeckelter Brut eine zentrale Voraussetzung für die Wirksamkeit der Oxalsäure bleibt — und weshalb der Schutz der Winterbienen lange vor Dezember beginnt.
1. Das Wichtigste in Kürze
- Die Varroa-Winterbehandlung setzt ein Volk ohne verdeckelte Brut oder nahezu ohne verdeckelte Brut voraus.
- Mildere Spätjahre können dieses Zeitfenster weniger berechenbar machen.
- Späte Brut kann einen Teil der Varroamilben schützen und die künftigen Winterbienen schwächen, wenn der Befallsdruck hoch bleibt.
- Die Käfigung der Königin ist eine sinnvolle Option, wenn die natürliche Brutpause ausbleibt; sie wird damit aber nicht zur Routine.
- Am Bienenstand geht es darum, Brutbild, Varroabelastung, Volksstärke und den schweizerischen Rechtsrahmen zu prüfen, bevor gehandelt wird.
2. Was die Studie zeigt
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Dieses Kapitel nimmt das Dokument des CARI als praktisches Signal: Wenn das Volk im Winter weiterhin Brut hat, wird die klassische Logik der Varroa-Winterbehandlung weniger sicher. |
Fragestellung. Das Dokument des CARI stellt eine inzwischen sehr aktuelle Frage: Was wird aus der Winterbehandlung gegen Varroa destructor, wenn die Völker spät in der Saison Brut behalten? Der Text geht von einer Beobachtung aus der Praxis aus: Mildere Spätjahre können die Eilage verlängern, offene oder verdeckelte Brut aufrechterhalten, den Verbrauch der Vorräte erhöhen und der Varroamilbe eine längere Vermehrungsphase bieten (CARI, 2019).
Methode. Das analysierte Dokument ist keine wissenschaftliche Originalstudie mit vollständigem Versuchsprotokoll. Es handelt sich um einen technischen Fachartikel mit popularisierender Ausrichtung, erschienen in ActuAPI. Er beschreibt die Erfahrung italienischer Imker mit Völkern, die im Herbst nicht mehr klar mit der Eilage aufhören, und stellt anschliessend die Käfigung der Königin als Methode vor, um künstlich eine brutfreie Periode herbeizuführen. Aus diesem Grund ist er als praktischer Ausgangspunkt zu lesen, nicht als ausreichender Beleg. Die vorliegende Synthese stellt ihn vier benachbarten peer-reviewten Forschungsfeldern gegenüber: Wirksamkeit der Oxalsäure in Abhängigkeit vom Brutstatus, Einfluss der Temperaturen auf die Eilage, Folgen des Varroabefalls für die Winterbienen und Methoden zur künstlichen Brutunterbrechung.
Ergebnisse. Die belastbarste Aussage betrifft nicht in erster Linie den Käfig selbst, sondern das Vorhandensein verdeckelter Brut. Oxalsäure wirkt vor allem auf jene Varroamilben, die sich auf den adulten Bienen befinden; bei reichlich vorhandener Brut sitzt ein grosser Teil der Milben in den verdeckelten Zellen, wo Oxalsäure sie nicht erreicht. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit beziffert die Wirksamkeit von Oxalsäure auf 24–50 % bei Anwesenheit von Brut, gegenüber 95–99 % in brutfreien Völkern (Kosch et al., 2024). Noch aussagekräftiger für den winterlichen Kontext: Toufailia & Ratnieks (2018) zeigen in Völkern in gemässigtem Klima, dass eine Fläche verdeckelter Brut von kaum 500–600 Zellen ausreicht, um rund 14 % der Varroamilben zu beherbergen und die Schutzdauer einer Winterbehandlung deutlich zu verkürzen. Diese Zahl darf nicht zu einem allgemeingültigen Schwellenwert verabsolutiert werden, sie macht das Problem aber sehr greifbar: Selbst eine begrenzte Wintertruppe an Brut belastet die Wirksamkeit der Behandlung.
Interpretation. Die Käfigung der Königin ist somit kein Varroabehandlungsmittel an sich. Sie ist eine Technik, um ein biologisches Zeitfenster zu schaffen, das einer Behandlung günstig ist, wenn das Volk nicht spontan brutfrei wird. Die zentrale Frage ist nicht die Einführung einer neuen Routine, sondern die Prüfung, ob die biologische Voraussetzung der Winterbehandlung — die Abwesenheit verdeckelter Brut — noch gegeben ist. Ist dies nicht der Fall, werden die Käfigung der Königin, die komplette Brutentnahme oder andere Formen der Brutunterbrechung zu sinnvollen Optionen, die je nach Bienenstand, Saison, Volk und in der Schweiz zugelassenen Präparaten zu wählen sind.
3. Kritischer Blick
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Dieses Kapitel unterscheidet das tatsächliche Problem — den möglichen Verlust des brutfreien Zeitfensters — von einer zu einfachen Antwort, die im systematischen Käfigen der Königinnen bestünde. |
Stärken. Das CARI-Dokument hat das Verdienst, früh eine Schwierigkeit benannt zu haben, die heute viele Imker beobachten: Manche Völker brüten bei mildem Herbst weiterhin spät in der Saison. Dies kann den Verbrauch der Vorräte erhöhen, die Vermehrung der Varroamilbe verlängern und das Gelingen der Winterbehandlung erschweren. Der Text macht zudem auf einen wesentlichen Punkt aufmerksam: Eine spät geschlüpfte Biene ist nicht automatisch eine gute Winterbiene, wenn sie unter hohem Varroadruck oder in einem noch in einem verlängerten Aufzuchtprozess befindlichen Volk aufgezogen wurde.
Grenzen. Das Dokument bleibt allerdings ein Fachartikel mit einer werblichen Komponente rund um ein Käfigmodell. Es liefert nicht alle Informationen, die für eine wissenschaftliche Bewertung der Ergebnisse nötig wären: Verteilung der Völker, anfänglicher Befallsgrad, vollständiges Protokoll, Erfolgskriterien, Königinnenverluste, klimatischer Kontext, detaillierte Statistiken. Es sollte daher nicht allein zur Empfehlung einer Überwinterungsmethode herangezogen werden.
Mögliche Verzerrungen und Verwechslungen. Die Gefahr bestünde darin, ein reales Problem in eine einzige Antwort zu überführen: «Es gibt im Winter Brut, also muss man käfigen.» Dieser Schluss wäre zu vorschnell. In vielen Schweizer Bienenständen, besonders in Höhenlagen oder bei Linien, die ihre Eilage natürlich reduzieren, gibt es nach wie vor eine brutfreie Phase. Umgekehrt kann die Lage im Flachland, in wärmeren Zonen, in sehr dichten Bienenständen oder bei verlängerten Spätjahren anders sein. Der richtige Ansatz geht also vom realen Bienenstand aus: Vorhandensein oder Fehlen verdeckelter Brut, Befallsgrad, Wetter, Volksstärke, Alter und Qualität der Königin, Vorräte, Verlauf der Sommerbehandlung und Druck der Rückinvasion.
Eine zusätzliche Unsicherheit betrifft das Königinnensignal. Eine gekäfigte Königin bleibt zwar im Volk präsent, ihre Präsenz ist aber möglicherweise nicht vollständig gleichwertig mit jener einer frei beweglichen Königin in natürlicher Brutpause. Da Königinnenpheromone zu einem grossen Teil über den Kontakt mit Arbeiterinnen und Waben weitergegeben werden, könnten Käfigtyp und Qualität des Kontakts mit der Wintertraube die Kohäsion des Volkes beeinflussen (Naumann et al., 1991; Richardson et al., 2024). Die verfügbaren Daten zeigen keine systematische dauerhafte Desorganisation nach einer Käfigung, doch dieser Punkt ist für längere Herbst- oder Winterkäfigungen noch wenig untersucht.
Was nicht geschlossen werden kann. Es kann nicht geschlossen werden, dass die winterliche Käfigung zur Routine werden muss. Ebenso wenig kann geschlossen werden, dass ein Volk mit später Eilage zwangsläufig verloren ist. Die Literatur stützt hingegen drei Punkte deutlich: Oxalsäure ist erheblich zuverlässiger, wenn die Varroamilben nicht mehr in der verdeckelten Brut geschützt sind; milde Phasen können die Brutdynamik verändern; und Varroa beeinträchtigt, sobald sie die Generation der Winterbienen befällt, das Überleben des Volkes unmittelbar.
4. Was benachbarte Studien zeigen
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Dieses Kapitel ordnet die Frage in fünf benachbarte Forschungsfelder ein: Wirksamkeit der Oxalsäure, Einfluss der Temperaturen, Varroa und Fettkörper, Qualität der Winterbienen sowie künstliche Brutunterbrechungen. |
1. Oxalsäure und Brutfreiheit. Mehrere Studien stimmen darin überein, dass die Wirksamkeit von Oxalsäure stark vom Brutstatus abhängt. Gregorc & Planinc (2001) sowie Gregorc (2005) zeigten bereits in den 2000er-Jahren, dass die akarizide Wirkung deutlich besser ausfällt, wenn die Varroamilben auf den adulten Bienen erreichbar sind. Coffey & Breen (2016) bestätigen für ein kühles, gemässigtes Klima, das mit jenem der Schweiz vergleichbar ist, den Wert der Winterbehandlung in brutfreien oder nahezu brutfreien Völkern, mit Wirksamkeiten von 90 bis 99 %. Die systematische Übersichtsarbeit von Kosch et al. (2024) präzisiert die Grössenordnungen: 24–50 % bei Anwesenheit von Brut gegenüber 95–99 % in brutfreien Völkern. Diese Zahlen sind als Ergebnisse präziser Versuchsprotokolle zu verstehen und nicht als automatische Garantie am Bienenstand; sie bestätigen jedoch, dass das brutfreie Zeitfenster kein Detail ist: Es ist der entscheidende Faktor für die Wirksamkeit der Behandlung.
2. Wie Varroa den Fettkörper der Bienen erreicht. Eine jüngere Erkenntnis hat die Pathologie der Varroamilbe geklärt. Entgegen der lange vorherrschenden Annahme ernährt sich die Milbe nicht hauptsächlich von der Hämolymphe, sondern vom Fettkörper der Bienen (Ramsey et al., 2019). Genau in diesem Gewebe wird jedoch Vitellogenin synthetisiert und gespeichert, ein Glykoprotein, das für Langlebigkeit, Immunabwehr und Produktion von Gelée royale zentral ist. Diese mechanistische Erkenntnis verbindet den Varroadruck während der Brutaufzucht direkt mit der physiologischen Qualität der künftigen Winterbienen.
3. Varroa und Robustheit der Winterbienen. Winterbienen sind nicht einfach ältere Arbeiterinnen: Ihre Langlebigkeit hängt von Körperreserven, einem besonderen Stoffwechsel, Vitellogenin und einem funktionsfähigen Fettkörper ab. Amdam et al. (2004) zeigten, dass von Varroa im Puppenstadium parasitierte Bienen die physiologischen Merkmale, die von Winterbienen erwartet werden, nicht vollständig ausbilden. Dainat et al. (2011) bringen Varroa und das Flügeldeformationsvirus mit einer direkten Verkürzung der Lebensdauer von Winterbienen in Zusammenhang. Van Dooremalen et al. (2012) zeigen, dass das Überwintern der Völker stark vom Befallsgrad während des Übergangs zu den Winterbienen abhängt. Kunc et al. (2022) bestätigen mit einem molekularen Ansatz, dass der Parasitismus die Reserven und den Stoffwechsel der Bienen vor der Überwinterung stört. Eine in der Schweiz durchgeführte Studie hebt hervor, dass die Einhaltung der Empfehlungen zur Varroabehandlung mit einer besseren Überwinterung verbunden ist (Hernandez et al., 2021), was diese Ergebnisse direkt im Kontext der Schweizer Bienenstände verankert. Die praktische Schlussfolgerung ist deutlich: Varroamilben im Dezember zu töten repariert keine bereits während ihrer Entwicklung geschwächten Winterbienen.
4. Mildere Temperaturen, Eilage und Varroa. Arbeiten zur Phänologie der Völker zeigen, dass die Temperatur den Beginn oder den Erhalt der Brut stark beeinflusst. Nürnberger et al. (2018) belegen, dass die Temperatur bei der Aufnahme der Brutaufzucht am Ende des Winters eine zentrale Rolle spielt. Villagómez et al. (2021) bestätigen, dass Temperatur und Photoperiode im saisonalen Kalender der Völker zusammenwirken. Smoliński et al. (2021) bringen höhere Herbsttemperaturen mit einem verstärkten Varroabefall im Herbst in Verbindung. Rajagopalan et al. (2024) modellieren in einem Kontext der Erwärmung eine Verkürzung der stabilen Winterphase und erhöhte Risiken für die Überwinterung. Diese Ergebnisse bedeuten nicht, dass alle Völker den ganzen Winter über Brut haben werden, sie machen aber einen Verlust an Verlässlichkeit des natürlichen brutfreien Zeitfensters plausibel, insbesondere im Flachland und in milden Jahren.
5. Rückinvasion und späte Brut. Späte Brut betrifft nicht nur die bereits im Volk befindlichen Varroamilben. Giacobino et al. (2023) zeigen für ein gemässigtes Klima, dass die Rückinvasion der Varroamilbe im Herbst und Winter ernst zu nehmen ist. In einem dichten Bienenstand mit Verflug, schleichender Räuberei oder stark befallenen Nachbarvölkern kann ein korrekt behandeltes Volk neue Varroamilben aufnehmen. Bleibt verdeckelte Brut verfügbar, finden diese Milben anschliessend wieder eine Möglichkeit zur Vermehrung. Diese Dynamik erklärt, warum die Winterbehandlung nicht isoliert betrachtet werden darf, sondern als letzte Etappe eines über das ganze Jahr verfolgten Varroakonzepts.
6. Künstliche Brutunterbrechung: eine sinnvolle, kontextabhängige Option. Studien zur Käfigung der Königin, zur kompletten Brutentnahme oder zu anderen Formen der Brutunterbrechung zeigen, dass diese Methoden die Beherrschung der Varroamilbe deutlich verbessern können, sofern sie gut auf eine angepasste Behandlung abgestimmt sind: Eine grosse europäische Studie an 370 Völkern in 10 Ländern weist nach Käfigung Wirksamkeiten von 48 % bis nahezu 90 % aus, je nach Anwendungsart der Oxalsäure (Büchler et al., 2020), und mehrere Übersichtsarbeiten verorten die besten Kombinationen bei 95–97 % (Gregorc et al., 2017; Gregorc & Sampson, 2019). Die belastbarsten Daten betreffen jedoch die sommerliche Käfigung; für den herbstlich-winterlichen Einsatz, der dem Schweizer Fall direkter entspricht, weist eine aktuelle polnische Studie mit einem über 5 bis 6 Monate verlängerten Isolator ermutigende Ergebnisse aus, ohne erhöhte Königinnenverluste und sogar mit einer überlegenen Frühjahrsentwicklung (Gąbka et al., 2025). Dieser Weg muss in Kontexten, die den Schweizer Bienenständen näherstehen, noch bestätigt werden, doch die biologische Logik ist mit dem übrigen Wissensstand kohärent. Die Käfigung ist somit eine sinnvolle Option, wenn die Bedingungen sie rechtfertigen — Brut, die nicht natürlich aussetzt, hoher Varroadruck, Risikovölker — aber keine automatische Antwort auf jedes Volk, das spät noch brütet.
5. Was ist daraus für den Bienenstand zu behalten?
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Dieses Kapitel überträgt die Ergebnisse in vorsichtige Anhaltspunkte für Bienenstände in der Schweiz und im gemässigten Europa, wo die Lage stark von der Höhenlage, dem Wetter und dem Verhalten jedes einzelnen Volkes abhängt. |
- Nicht «blind» behandeln. Die Winterbehandlung bleibt sinnvoll, ihre Wirksamkeit hängt jedoch vom Brutstatus ab. Liegt verdeckelte Brut vor, kann ein erheblicher Teil der Varroamilben der Behandlung entgehen.
- Vor allem die Winterbienen schützen. Eine späte Korrektur im Dezember gleicht keinen zu hohen Varroadruck während der Bildung der Winterbienen im Spätsommer und Herbst aus.
- Risikosituationen erkennen. Flachland, mildes Spätjahr, späte Trachten, hohe Bienenstanddichte, Rückinvasion und Völker, die spät weiterhin brüten, verdienen besondere Aufmerksamkeit.
- Die Käfigung als gezielte Option betrachten. Sie kann helfen, ein brutfreies Zeitfenster wiederherzustellen, verlangt aber, dass die Königin gefunden wird, dass an starken und gesunden Völkern gearbeitet wird, dass Königinnen guter Qualität verfügbar sind, und sie geht mit einem Risiko von Verlust oder schlechtem Wiederanlauf einher.
- Isolieren ohne «zu heizen». Die winterliche Isolation kann gegen Feuchtigkeit, Zugluft und abrupte Schwankungen nützlich sein, sie sollte jedoch keine dauerhafte Wärme anstreben. Arbeiten zeigen, dass die Temperatur den Brutkalender beeinflusst und dass eine künstliche Beheizung die Brutaufzucht unter bestimmten Bedingungen verstärken kann (Nürnberger et al., 2018; Çakmak et al., 2023). Ziel bleibt es daher, das Volk zu schützen, ohne die Eilage unnötig anzuregen.
- Den schweizerischen Rechtsrahmen prüfen. Oxalsäurepräparate, ihre Anwendungsarten, Dosierungen und Anwendungszeiträume müssen den in der Schweiz geltenden Zulassungen und Beipackzetteln entsprechen.
Originalstudie lesen: Hiverner sans couvain
Das Ausgangsdokument ist ein Fachartikel, keine wissenschaftliche Originalstudie: CARI. (2019). Hiverner sans couvain. ActuAPI, 76, 1-8. Es ist als praktischer Ausgangspunkt nützlich, doch die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen müssen durch die nachstehend zitierten Studien gestützt werden.
Vertiefung auf ApiSavoir
- Merkblatt 1.1: Varroakonzept
- Merkblatt: 1.3.3. Verdampfen von Oxalsäure
- Merkblatt: 1.6.1 Brutstopp
- Varroa: die Brutunterbrechung
- Winterbienen: warum der Sommer über den Frühling entscheidet
- In der Schweiz zugelassene Tierarzneimittel / Präparate
Bibliographie
Amdam, G. V., Hartfelder, K., Norberg, K., Hagen, A., & Omholt, S. W. (2004). Altered physiology in worker honey bees (Hymenoptera: Apidae) infested with the mite Varroa destructor (Acari: Varroidae): A factor in colony loss during overwintering? Journal of Economic Entomology, 97(3), 741–747. https://doi.org/10.1603/0022-0493(2004)097[0741:APIWHB]2.0.CO;2
Büchler, R., Uzunov, A., Kovačić, M., Prešern, J., Pietropaoli, M., Hatjina, F., et al. (2020). Summer brood interruption as integrated management strategy for effective Varroa control in Europe. Journal of Apicultural Research, 59(5), 764–773. https://doi.org/10.1080/00218839.2020.1793278
Çakmak, I., Kul, B., Abdelkader, F., & Çakmak, S. (2023). Effects of temperature adjustment with a heating device in weak honey bee colonies in cold seasons. International Journal of Biometeorology, 67, 1765–1774. https://doi.org/10.1007/s00484-023-02537-w
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Dainat, B., Evans, J. D., Chen, Y. P., Gauthier, L., & Neumann, P. (2011). Dead or alive: Deformed wing virus and Varroa destructor reduce the life span of winter honeybees. Applied and Environmental Microbiology, 78(4), 981–987. https://doi.org/10.1128/AEM.06537-11
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Villagómez, G. N., Nürnberger, F., Requier, F., Schiele, S., & Steffan-Dewenter, I. (2021). Effects of temperature and photoperiod on the seasonal timing of Western honey bee colonies and an early spring flowering plant. Ecology and Evolution, 11, 7834–7849. https://doi.org/10.1002/ece3.7616


