Wie viele Ommatidien?
| Königin | Arbeiterin | Drohne | |
| 1. | 4’000 | 5'000 | 8’000 |
| 2. | 5'000 | 4'000 | 8’000 |
| 3. | 8’000 | 4'000 | 5’000 |
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Richtige Antwort: 1
Die Organisation und Anatomie der Sinnesorgane der Bienen unterscheiden sich stark von den unseren. Bei der Biene sind die Facettenaugen unbeweglich und aus zahlreichen kleinen Linsen bzw. Ommatidien aufgebaut, die ein sehr weites Gesichtsfeld von etwa 270° ermöglichen (beim Menschen <180°).
Das Komplexauge verleiht der Biene eine sehr hohe Analysegeschwindigkeit. Während das menschliche Auge etwa 24 Bilder pro Sekunde verarbeitet, analysiert die Biene rund 300 pro Sekunde. Dadurch kann sie beispielsweise mit hoher Geschwindigkeit durch ein Gitter fliegen oder bewegte Objekte bzw. Fressfeinde rasch erkennen. Die Arbeiterin besitzt etwa 5'000 Facetten pro Auge, um Nektar spendende Blüten an im Wind schwingenden Zweigen zu erkennen oder Kollisionen mit anderen Sammlerinnen in der Nähe des Stocks zu vermeiden; die Königin, für die das Sehen eine geringere Rolle spielt, hat nur etwa 4'000. Für das Männchen ist es hingegen entscheidend, eine Königin aus großer Entfernung zu erkennen, wenn es sie als Erster begatten will: Seine Augen besitzen jeweils rund 8'000 Facetten.
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