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Sehvermögens der Varroamilbe

Was ist ein Merkmal des Sehvermögens der Varroa?

  1. Es ähnelt jenem der Biene, mit Wahrnehmung des Ultravioletts.
  2. Es ähnelt jenem des Menschen, mit Wahrnehmung des Rots.
  3. Es fehlt: Die Varroa hat keine funktionsfähigen Augen.
  4. Es ist achromatisch, beschränkt auf Weiss, Grau und Schwarz.

Richtige Antwort: 3.
Es fehlt: Die Varroa hat keine funktionsfähigen Augen.

Warum?

Die Varroa ist blind. Im Gegensatz zur Biene orientiert sie sich daher nicht mithilfe eines Sehens von Formen oder Farben. Ihre parasitäre Wirksamkeit beruht eher auf anderen Sinnen, insbesondere der Wahrnehmung chemischer Signale, von Berührungen und von Bewegungen im Volk.

 

Was man verstehen sollte

Die Varroa ist eine sehr gut an das Leben in der Beute angepasste Milbe. Sie heftet sich während der phoretischen Phase an die erwachsenen Bienen und begibt sich dann vor dem Verdeckeln in eine Brutzelle, um sich dort zu vermehren.

Ihr fehlendes Sehvermögen hindert sie also weder daran, ihren Wirt zu finden, noch daran, die für ihre Vermehrung günstigen Bedingungen zu erkennen. Sie nutzt vor allem die stark strukturierte Umgebung des Volkes: Berührungen mit den Bienen, Gerüche, Signale der Brut und Dynamik der Beute.

 

Zum Merken

Die Varroa sieht die Bienen nicht: Sie nimmt sie auf andere Weise wahr. Diese Anpassung erklärt zum Teil, weshalb dieser Parasit sich wirksam im Volk bewegen und die verdeckelte Brut besiedeln kann, trotz des Fehlens funktionsfähiger Augen.

 

Zur Vertiefung

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