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Bei welcher Temperatur umfasst die Wintertraube praktisch alle Bienen des Volkes?

de
  1. ~+15°C
  2. ~+5°C
  3.  ~-7°C

 

Richtige Antwort: 3 — etwa -7 °C.

Warum?

Wenn die Temperatur sinkt, werden die Bienen nicht einfach bewegungslos: Sie organisieren sich zu einer Wintertraube, um Wärmeverluste zu begrenzen und ein Mikroklima aufrechtzuerhalten, das mit dem Überleben des Volkes vereinbar ist. Diese Traube bildet sich allmählich, wandert langsam über die Vorräte und verändert ihre Dichte je nach Bedarf.

Um 15 °C beginnen sich die Bienen bereits zusammenzuziehen. Wenn die Kälte zunimmt, zieht sich die Traube stärker zusammen: Ihre exponierte Oberfläche verkleinert sich, und die äußeren Bienen bilden eine kompaktere Schicht. Bei etwa -7 °C geht man davon aus, dass praktisch alle Bienen des Volkes in diese kollektive Organisation eingebunden sind.

Diese Zahl ist allerdings als Richtwert zu verstehen. Sie kann je nach Volksstärke, Dämmung der Beute, etwaigem Vorhandensein von Brut, verfügbaren Vorräten und den Witterungsbedingungen variieren.

Was man verstehen sollte

Die Traube ist nicht nur eine kompakte Masse von Bienen. Die im Zentrum befindlichen Bienen tragen aktiv zur Wärmeproduktion bei, insbesondere durch Muskelaktivität. Die äußeren Bienen begrenzen die Wärmeverluste, während sich die gesamte Traube an die Außentemperatur und die Lage der Vorräte anpasst.

Was man sich merken sollte

Je kälter es ist, desto enger zieht sich die Traube zusammen. Für den Imker kommt es nicht darauf an, die Beute um jeden Preis zu „heizen", sondern ein ausreichend starkes Volk, zugängliche Vorräte, einen guten Schutz vor Feuchtigkeit und möglichst wenige Störungen zu gewährleisten.

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