Bei einem erneuten Kälteeinbruch im März: Ab welcher Temperatur bildet sich die Wintertraube wieder?
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Dieses Schutzverhalten gegen Kälte tritt nur dann auf, wenn nahezu kein Brut vorhanden ist. Die Traube bildet sich nicht, wenn die Kolonie Larven/Nymphen aufzieht und es im Frühjahr beispielsweise zu einem Kälteeinbruch kommt.
Die Brut wird von den Pflegebienen niemals aufgegeben. Wird „unterkühlte“ Brut festgestellt, bedeutet dies, dass die Bienen alles unternommen haben, um durch Wärmeerzeugung das Brutnest über 34 °C zu halten, jedoch nicht über eine ausreichende Anzahl heizender Bienen und/oder genügend Futterreserven verfügten, um die für das Überleben der Brut notwendige Wärme zu erzeugen.
Es sei daran erinnert, dass die Kolonie bei vorhandener Brut – insbesondere bei verdeckelter Brut, die empfindlicher ist als offene Brut – ihren Stoffwechsel erheblich steigert, um eine ideale Homöothermie (32 °C–37 °C) aufrechtzuerhalten, und dies zum Preis eines sehr hohen Energieverbrauchs von bis zu 1 kg Honig pro Woche. Bei Nahrungsmangel kann eine Brut führende Kolonie daher rasch an Kälte zugrunde gehen.
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