Asiatische Hornisse
Welche Antwort(en) ist/sind korrekt?
Im Frühling:
- Die rund 500 Gynen (begattete Königinnen), die das sekundäre Nest hoch oben in einem Baum verlassen haben und den Winter überlebt haben, bauen ein Primärnest, um eine neue Kolonie zu gründen.
- Im Frühling kommen die Gynen (begattete Königinnen) aus ihrem Winterquartier hervor, um sich von Nektar zu ernähren.
- Die gründenden Königinnen (Königinnen, die ein embryonales Nest errichten) legen diploide Eier, aus denen Arbeiterinnen hervorgehen, die ungefähr die gleiche Größe wie die Königinnen haben.
- Die Gynen (begattete Königinnen) liefern sich einen erbitterten Kampf, um embryonale Nester zu usurpieren.
- Die ersten Arbeiterinnen, die von den gründenden Königinnen aufgezogen werden, sind größer als die Arbeiterinnen, die von den nachfolgenden Arbeiterinnengenerationen aufgezogen werden.
- Die Arbeiterinnen der Asiatischen Hornisse füttern ihre Königin mit einem Futtersaft, der an das Gelée Royale der Ammenbienen der Honigbiene erinnert.
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Antworten 2 und 4 sind korrekt.
Nur 10 % der Gynen errichten embryonale Nester und sind somit echte Gründerinnen. Am Ende des Winters nehmen die begatteten Königinnen reichlich Nektar auf, um ihren Stoffwechsel wieder zu aktivieren. Die gründenden Königinnen bauen kleinere Zellen als jene, die später von den ersten Arbeiterinnengenerationen errichtet werden. Die ersten Arbeiterinnen sind daher kleiner als die Arbeiterinnen der folgenden Generationen. Bis zum Schlüpfen der ersten Arbeiterinnen, die ihre Königin verteidigen, versuchen Gynen, schlecht verteidigte embryonale Nester zu usurpieren, da die Gründerinnen zu diesem Zeitpunkt allein das Nest bauen, Eier legen und Beutetiere jagen, um die Brut zu ernähren. Im Herbst werden die zukünftigen Königinnen von den Arbeiterinnen reichlich gefüttert und sind dadurch schwerer (fetter), jedoch nicht größer. Im Gegensatz zu Honigbienen werden Königinnen und Larven nicht mit Gelée Royale gefüttert.
► siehe auch: Vespa velutina, Asiatische Hornisse

