Merkblatt: 2.9 Maikrankheit
Die Maikrankheit ist keine eigentliche Infektionskrankheit, sondern eine Störung des Stoffwechsels, die vor allem im Frühjahr bei starkem Brutgeschäft auftreten kann. Sie entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen Wasserbedarf und -angebot im Bienenvolk. Die folgenden Hinweise basieren auf dem offiziellen Merkblatt 2.9 des Schweizerischen Bienengesundheitsdienstes.
Offizielles Merkblatt – Kurzfassung
Merkblatt: 2.9 Maikrankheit
- Ursache: Die Maikrankheit entsteht durch Wassermangel bei gleichzeitig intensivem Brutgeschäft, häufig im Frühjahr.
- Typische Anzeichen:
- Viele krabbelnde, flugunfähige Bienen vor der Beute.
- Aufgeblähte Hinterleiber.
- Ruhiger oder stark eingeschränkter Flugbetrieb.
- Begünstigende Faktoren:
- Kühle Witterung mit eingeschränktem Sammelflug.
- Hoher Pollen-, aber geringer Wasserzugang.
- Sehr starkes Brutgeschäft.
- Vorgehen:
- Sicherstellen einer gut erreichbaren Wasserquelle.
- Verbesserung der Standbedingungen.
- Beobachtung der weiteren Entwicklung.
- Hinweis:
- Die Maikrankheit ist nicht ansteckend und bildet sich bei geeigneten Massnahmen meist rasch zurück.
► PDF des offiziellen Merkblatts (DE)
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Zusammenfassung auf Basis des Merkblatts 2.9. Letzte Prüfung: 01/2026.




