Das Schwärmen verstehen
Seit Millionen von Jahren sichern Honigbienen durch das Schwärmen den Fortbestand der Art. Schwärmen ist ein Prozess, bei dem sich eine Kolonie in zwei Populationen teilt. Die im Volk befindliche Königin verlässt den Stock, begleitet von einem großen Teil der Arbeiterinnen aller Altersstufen, um einen Schwarm zu bilden, der sich rasch zu einer Traube zusammenfindet. Der Schwarm lässt im ursprünglichen Stock das Nest mit schlüpfender Brut, etwa ein Drittel der Arbeiterinnen sowie schlupfreife Weiselzellen zurück. Eine junge Königin ersetzt die alte, und die neu formierte Kolonie beginnt ihre Entwicklung …
Schwarmtrieb verstehen und vermeiden – Ursachen, Anzeichen und Maßnahmen
Das Schwärmen ist der natürliche Fortpflanzungsmechanismus der Honigbiene. Dabei verlässt die alte Königin mit einem großen Teil der Arbeiterinnen die Beute, während im Ursprungsvolk Brut, Bienen und Weiselzellen verbleiben.
Die Hauptschwarmzeit liegt im Frühjahr, wenn Brutumfang und Volksstärke stark zunehmen. Auslöser sind insbesondere Platzmangel im Brutraum, das Alter der Königin und eine hohe Bienendichte während der Tracht.
Der Schwarmtrieb entwickelt sich über mehrere Tage. Typische Anzeichen sind der Bau von Weiselzellen, die Reduktion der Eiablage, das Abspecken der Königin und eine abnehmende Sammelaktivität.
Fazit: Schwärmen lässt sich nicht vollständig verhindern, aber durch Verständnis der biologischen Mechanismen und gezielte imkerliche Maßnahmen kontrollieren und sinnvoll nutzen.
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