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Weide (Salix sp.)

Zweihäusiger Baum oder Strauch mit sommergrünen Blättern. Die männlichen Blüten besitzen gelbe Staubbeutel, die weiblichen Blüten sind unscheinbar, grünlich und entwickeln sich bei Reife zu kapselartigen Früchten mit zahlreichen Samen.

Bedeutung für die Bienen: Vor allem früh blühende Weidenarten wie die Salweide (Salix caprea) und die Grauweide (Salix cinerea) spielen eine wichtige Rolle für die Bienen, da sie die erste nennenswerte Quelle für Pollen (ausschließlich die männlichen Blüten) und Nektar im Jahr darstellen. Weiden sind daher für die Frühjahrsentwicklung der Völker von großer Bedeutung und werden während ihrer Blüte in einigen Kantonen der Schweiz geschützt.

Verbreitung: Viele Arten und Hybriden (rund 40 in der Schweiz und etwa 500 weltweit) wachsen in unterschiedlichen Lebensräumen, etwa in Auen- oder Mischwäldern, auf steinigen Böden oder in Feuchtwiesen sowie in felsigen Zonen. In allen Regionen der Schweiz verbreitet, sowohl im Flachland als auch in den Berggebieten.

Blütezeit: März bis Mai

 

Pollen:  ❶❷❸❹

Nektar: ❶❷❸❹

 

Legende: Das imkerliche Interesse wird anhand der Skala angegeben: 1 (gering), 2 (mittel), 3 (gut) und 4 (sehr gut)
(Maurizio & Schaper, 1994; Pritsch, 2007).

 

Autor
Agroscope; www.agroscope.ch
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