- Röhrenbrut (kleine Wachsmotte)
- Europäische Faulbrut
- Amerikanische Faulbrut
- Gesundes Volk
- Kalkbrut
- Deformed-Wing-Virus (DWV)
- Nosemose
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Ein gesundes Volk zu erkennen ist ebenso wichtig – wenn nicht wichtiger – als ein krankes Volk zu erkennen! Grundsatz: Im Zweifel den Inspektor/die Inspektorin kontaktieren.
Für das Wallis finden Sie die Liste der Inspektorinnen und Inspektoren auf der Website der Fédération d’Apiculture du Valais Romand (FAVR): https://www.favr.ch/inspecteurs.
Was kann der/die Imker*in tun?
Es wird empfohlen, die natürlichen Abwehrkräfte der Bienen gegen Krankheiten zu stärken, indem die Grundsätze guter imkerlicher Praxis angewendet werden. Völker sind gesund, wenn sie sich gut entwickeln (Adultbienen und Brut), ein gutes Hygieneverhalten zeigen und gute Erträge liefern. In der Praxis spricht man von starken oder vitalen Völkern (vgl. Titelbild). Die Vitalität der Völker hängt von zahlreichen Faktoren ab. Dem/der Imker*in stehen vor allem folgende Einflussfaktoren zur Verfügung:
- Standort mit guten Trachtbedingungen (kontinuierlicher Nahrungsfluss) und geeignetem Lokalklima.
- Regelmäßige Bildung junger Völker und Ersatz schwacher Völker.
- Selektion von Königinnen mit ausreichenden Vitalitätsmerkmalen (Volksentwicklung, Putztrieb).
- Regelmäßige Erneuerung der Waben.
- Vorschriftsgemäße Bekämpfung der Varroamilbe – Hygiene im Bienenstand.
- Vorsicht bei der Übernahme von Bienen aus anderen Standorten (Krankheiten!).
- Verzicht auf jede Einfuhr von Bienen aus Regionen außerhalb Europas.
► Poster (PDF): Krankheiten erkennen

