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Steinobst (Prunus sp.)

Laubabwerfende Bäume und Sträucher mit zwittrigen, weißen bis leicht rosafarbenen Blüten, die sich zu essbaren Früchten unterschiedlicher Farbe entwickeln. In der Schweiz sind insbesondere die Vogelkirsche (P. avium), der Pflaumenbaum (P. domestica), die Sauerkirsche (P. cerasus), der Aprikosenbaum (P. armeniaca) und der Schlehdorn (P. spinosa) verbreitet.

Bedeutung für die Bienen: Es gibt viele Arten von Steinobstgehölzen. Ihre reichliche Blüte stellt in vielen Regionen eine der ersten bedeutenden Nektarquellen der Imkersaison dar.

Verbreitung: Pflaumenbäume werden im Obstbau in der ganzen Schweiz kultiviert. Der Aprikosenbaum wird vor allem im Wallis angebaut. Die Vogelkirsche ist nördlich und südlich der Alpen sehr häufig und wächst in Wäldern, an Waldrändern und in Hecken. Die Sauerkirsche wird kultiviert und kommt häufig auch verwildert vor, ebenso wie der Schlehdorn, der oft in Hecken und an Wegrändern wächst. Alle Obstbäume sind frostempfindlich, benötigen jedoch auch eine Kälteperiode vor der Blüte, was ihre Verbreitung sowohl nach Norden als auch nach Süden begrenzt.

Blütezeit: März bis Mai

 

Pollen Kirsche, Sauerkirsche:    ❶❷❸❹

Pollen Aprikose, Pflaume:  ❶❷ ∅∅

Nektar Kirsche, Sauerkirsche:   ❶❷❸❹

Nektar Aprikose, Pflaume:  ❶❷ ∅∅

 

 

Legende: Das imkerliche Interesse wird anhand der Skala angegeben: 1 (gering), 2 (mittel), 3 (gut) und 4 (sehr gut)
(Maurizio & Schaper, 1994; Pritsch, 2007).

 

Autor
Agroscope; www.agroscope.ch
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