Gartenaster
Die Garten-Aster ist eine ausdauernde krautige Pflanze von 90–150 cm Höhe, die von August bis November blüht. Ursprünglich aus Nordamerika stammend, wurde Aster novi-belgii im 18. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa eingeführt. Aus den Kulturen entkommen, wächst sie heute vielerorts spontan, vorzugsweise auf eher kalkhaltigen Böden: in Gärten, Wiesen und feuchten Wäldern.
Andere Asternarten blühen im Frühling (Aster alpinus) oder im Sommer (Aster amellus).
Von ihrem aufrechten Stängel gehen zahlreiche Verzweigungen aus, insbesondere im oberen Bereich, was der Pflanze ein pyramidenförmiges Erscheinungsbild verleiht; an den Enden dieser Verzweigungen entwickeln sich margeritenähnliche, zarte Blüten in unterschiedlichen Farben je nach Sorte: weiß, blau, rot, rosa …
Die Blüten ziehen Bienen und zahlreiche andere Insekten an, da sie durch ihre Form eine Art ideale Landebahn für ein leichtes Sammeln darstellen.
Der goldgelbe Pollen sowie der Nektar stellen gegen Ende der Saison, in der Nähe des Winters, eine wichtige Nahrungsquelle dar, auch wenn die Erträge naturgemäß nicht hoch sein können, da die blühenden Flächen begrenzt sind und die Blütezeit weniger günstig für den Sammelflug ist (reduzierte Bienenvölker, niedrigere Temperaturen). Aus denselben Gründen kann der von den Bienen gesammelte Nektar keinen sortenreinen Honig ergeben, sondern wird im Stock eingelagert, um die Wintervorräte zu ergänzen.


